Das Wietingsmoor

Das Wietingsmoor ist eine abwechslungsreiche Hochmoorlandschaft in Niedersachsen und Teil der Diepholzer Moorniederung. Kein anderes Gebiet prägt diese Region so sehr wie dieses Moor, das mit seiner Länge von 22 Kilometern und seiner Größe von etwa 5000 Hektar zu den größten deutschen Hochmooren zählt.

Torfabbau, Landwirtschaft und Kultivierung veränderten das Gebiet in großem Umfang. In Teilbereichen ist die Hochmoorökologie aber noch gut erhalten bzw. wiederhergestellt worden.

Für den guten Erhaltungszustand des Wietingsmoores waren die Größe, die späte Besiedlung des Raumes (um etwa 1900) und vielfältige Bemühungen nach dem 2. Weltkrieg ausschlaggebend.

Interessant ist das Gebiet durch seine Flora und Fauna, die eine umfangreiche Liste in Deutschland seltener Arten aufweist, und durch ein urwüchsiges Landschaftsbild.

Neuigkeiten und Beobachtungen

Brutvogelatlanten für Niedersachsen und Bremen.

Neuer Brutvogelatlas für Niedersachsen und Bremen

13.04.2014 Den neuen Brutvogelatlas für Niedersachsen und Bremen stellte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am 10.04.2014 in Hannover vor. Grundlage für das neue Werk sind Daten aus den Jahren 2005 bis 2008. Vergleicht man das Werk mit seinem Vorgänger, der aufgrund ... Weiterlesen...

Kornweihen-Weibchen am Schlafplatz im Wietingsmoor am 13.04.2014. Die Vögel erbeuten überwiegend Mäuse auf offenen Flächen im Moor und außerhalb auf Wiesen und Äckern.

In der Dämmerung …

13.04.2014 … fliegen die Kornweihen zu ihren Schlafplätzen im Hochmoor. Sie nutzen dabei über viele Jahre immer die gleichen Moorheiden, um hier zu übernachten. Zur Zeit neigt sich die Überwinterungssaison 2013/14 dem Ende zu. Die Kornweihen zieht es in ihre ... Weiterlesen...

Foto: Freistellen einer Moorfläche im Oppenweher Moor.

Landschaftspflegesaison des Winterhalbjahres nahezu abgeschlossen

19.03.2014 Die Sommertrockenheit ist sicher einer der Gründe, warum die Verbuschungstendenz in den Hochmooren ungebrochen ist. Um die Landschaft offen zu halten und die Hochmoorregeneration zu fördern, müssen die Flächen weiterhin gepflegt werden. Im Winter wird maschinell Heide verjüngt, Gehölzaufwuchs ... Weiterlesen...

Klicken Sie hier für weitere Neuigkeiten und Beobachtungen