Bürgerinitiative in der Samtgemeinde Schwaförden, Landkreis Diepholz, wehrt sich gegen weitere Windenergieanlagen

"Die Nutzung der
Windenergie in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Was 1990 mit Garagenfirmen begann, hat sich mittlerweile zu einer florierenden mittelständischen Branche mit mehr als 70.000 Beschäftigten entwickelt. Die Windfirmen sind nach der Automobilindustrie der zweitgrößte Stahlabnehmer in Deutschland und mehr als 6,5% des deutschen Stroms wird bereits dem Wind entnommen." So informiert das Energie-Infoportal über die Entwicklung der Windkraft.
In der Samtgemeinde Schwaförden hingegen, in der bisher besonders viele Anlagen errichtet wurden, sieht man den Bau weiterer WEAs kritisch. "Wir haben genug davon" lautet der Tenor vieler Bürger. In Wietinghausen/Lucht wehren sich mehrere Familien gegen die Belastungen, die sie durch die Errichtung von 4 bis 5 weiteren Anlagen in ihrem direkten Wohnumfeld in Kauf
nehmen müssten. Auch seien die Belange der vielen Kraniche, Gänse und Fledermäuse bei den bisherigen Planungen nicht ausreichend berücksichtigt worden, meint Frau Jutta Lindemann aus Lucht.
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http://www.wkaweg.de/downloads/ LeserbriefzumArtikel-9-5-2007_Lindemann_.pdf
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Foto: Windenergieanlagen am Nördlichen Wietingsmoor nordwestlich von Ehrenburg. Bis zu knapp 80 Hektar potentielle Nahrungsflächen gehen pro Anlage für nordische Gänse und Kraniche verloren, wenn man davon ausgeht, dass die Vögel die Anlagen im Umkreis von etwa 500 Metern meiden. Hinzu kommen Verschlechterungen der Zugkorridore und auch tödliche Kollisionen einzelner Vögel mit den Rotoren.
(Archiv 28.07.07)
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