Schafbeweidung im Wietingsmoor
Moorschnucken werden heute zur Pflege der Moorflächen eingesetzt. Sie halten das Gras kurz und verbeißen Bäume und Sträucher, so dass die offene Landschaft erhalten bleibt. Davon profitieren seltene Tier- und Pflanzenarten.
Die Schafe leben in einem weitgehend ursprünglichen Lebensraum, da die Ausbringung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln im Moor nicht gestattet ist.
Die Beweidung erfolgt in Hütehaltung, die dem natürlichen Bewegungsdrang der Tiere entgegenkommt. Der Schäfer zieht dabei jeden Tag mit der Herde und den Hütehunden ins Moor.
Die Hüteschafe des Wietingsmoores sind unter der Bezeichnung Diepholzer Moorschnucke weithin bekannt; ihr Fleisch ist unter der Bezeichnung Diepholzer Moorschnucke g.U. in der EU gesetzlich geschützt (g.U. = geschützte Ursprungs- oder Herkunftsbezeichnung, vergleichbar dem "Schwarzwälder Schinken").
Sie können sich durch das Anklicken der Bilder mit den Schafen auf eine kleine Reise begeben, vom Schafstall im Mittleren Wietingsmoor bis zu den Hüteflächen im Nördlichen Wietingsmoor.
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Im Schafstall in Deckertau.
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Aufbruch ins Nördliche Wietingsmoor.
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Die Herde überquert die Kreisstraße zwischen Strange und Sprekelshorst und zieht ins Nördliche Wietingsmoor.
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Ankunft am Buschmeer.
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Auf den Spuren von Schäfer Eschenhorst: Kerstin Rosenberg verlegt das Gehüt aufgrund der Mittagshitze in die Abendstunden.
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Tränken der Herde am Heideschlatt im Moor.
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Moorschnucken fressen auf einer durch das Absägen von Birken vorbereiteten Hochmoorfläche.
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Eine Moorschnuckenmutter ist spät dran - so wird ihr Lamm im Moor geboren.
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Am alten Bienenstand.
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 Schäfer Reinhold Grimberg im benachbarten Renzeler Moor.
Weitere Informationen: Bauernschäferei und Schäferei Grimberg
 Die Herden der Diakonie Freistatt weiden im mittleren und - hier - im nördlichen Wietingsmoor.
 Im südlichen Wietingsmoor (Neustädter Moor) mit den Moorschnucken der Schäferei Teerling unterwegs: Schäfer Hadi Sakin. |