Wissenswertes vom Wietingsmoor: Aktuelles, Informationen, Moornutzung, Vogelarten, Schafe, Pflegearbeiten
Informationen rund um das Wietingsmoor in der Diepholzer Moorniederung


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 © Landschaftsservice Syke,
 Kurt Gödecke, 2004 - 2010.

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Aktuelles

Wiesenpieper und Schwarzkehlchen auf der Roten Liste 2008

Wiesenpieper-Männchen im Hochmoor beim sogenannten Wartengesang

Foto: In der deutschen Agrarlandschaft kaum noch als Brutvogel anzutreffen und neu in der Roten Liste: Wiesenpieper (Anthus pratensis), hier ein Männchen im Hochmoor beim sogenannten Wartengesang.

Neue Rote Liste vom nationalen Rote-Liste-Gremium veröffentlicht

Am 12.09.08 wurde die neue "Rote Liste der gefährdeten Vogelarten in Deutschland" vom nationalen Rote-Liste-Gremium vorgestellt. Sie gilt als "Fieberthermometer des Naturschutzes" und soll Auskunft über den Gefährdungsgrad der Arten geben. Sie existiert sei 1971 und wird nach 5 Jahren aktualisiert.

Verschiedene Brutvogelarten des Wietingsmoores wurden aus der Roten Liste entlassen: Seeadler, Zwergtaucher, Schwarzhalstaucher, Grünspecht, Gartenrotschwanz und Schafstelze.

Zu den Verlierern aktueller Entwicklungen werden verschiedene Vogelarten gezählt, die im Wietingsmoor noch in guten Beständen vorkommen. Für einige habe sich die Situation verschärft, so wurde der Große Brachvogel erstmalig in die Kategorie 1 (= vom Aussterben bedroht) aufgenommen. Turteltaube und Feldlerche gelten jetzt als gefährdet (Kategorie 3). Krick- und Löffelente, Schwarzkehlchen und Wiesenpieper wurden neu in die Liste aufgenommen.

(Archiv 20.09.08)


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