Moorschnuckenherde auf Kreisstraße

Kulturlandschaft braucht Schafe

Die Hüteschafhaltung hat Landschaften geprägt und artenreiche Lebensräume hervorgebracht und erhalten. Seit Jahrzehnten steht sie von vielen Seiten unter Druck, die Zahl der Schäfer und ihrer Herden ist rückläufig. Es stellt sich auch die Frage, wie sich die zunehmende Wolfspopulation auf die zurückgehende Schafhaltung auswirken wird.

In Bayern wird der Rückgang besonders aufmerksam beobachtet. Eine landesweite Initiative will die Hüteschäferei wieder stärken. Dazu haben sich im Juni Landschaftspfleger, Schäfer, Bauern, Jäger und Naturschützer aus acht Verbänden unterstützt durch das Bayerische Umweltministerium in einer Allianz zusammengefunden. Die Bayrischen Landschaftspflegeverbände appellieren an Kommunen und Landkreise, den Schäfern Flächen für die Beweidung zur Verfügung zu stellen und somit eine kostengünstige Pflege sicherzustellen. Sehen Sie dazu einen Beitrag in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks …

www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau/kulturlandschaft-schafe-schaefer-100.html#&time=&time_=

Bei der Pflege des Wietingsmoores sind die Moorschnuckenherden nicht wegzudenken. Sie halten nicht nur das Hochmoor offen, sondern pflegen im Jahresverlauf auch viele Flächen der Moorrandbereiche. Hier wechselt die Herde der Freistätter Schäferei vom mittleren ins nördliche Wietingsmoor. Die Hüteschafhaltung braucht überall in Deutschland Unterstützung. Sonst wird kaum etwas davon übrig bleiben.

Bei der Pflege des Wietingsmoores sind die Moorschnuckenherden nicht wegzudenken. Sie halten nicht nur das Hochmoor offen, sondern pflegen im Jahresverlauf auch viele Flächen der Moorrandbereiche. Hier wechselt die Herde der Freistätter Schäferei vom mittleren ins nördliche Wietingsmoor. Die Hüteschafhaltung braucht überall in Deutschland Unterstützung. Sonst wird kaum etwas davon übrig bleiben.