Großer Brachvogel und Raubwürger im Wietingsmoor: Revierbesetzung zu Beginn der Brutsaison 2010 auf dem Niveau der Vorjahre

Foto I: Guter Start in die Brutsaison 2010: Raubwürger im Wietingsmoor.

Foto II: Erfolgreich brütender, beringter Brachvogel 2009 im Kulturland auf der Ostseite des Wietingsmoores.
Die traditionellen Brutreviere dieser beiden Vogelarten sind inzwischen besetzt. Die Brachvogelpaare kämpfen um die besten Flächen mit kurz gehaltener Vegetation, guter Nahrungsbasis und offenen Wasserstellen. Bei einer mittleren Reviergröße von etwa 40 Hektar wird es im Hochmoor teilweise schon zu eng, so dass einige Paare auf die Äcker und Wiesen der Randbereiche ausweichen müssen. Auch hier sind sie nicht ohne Chance auf einen erfolgreichen Brutverlauf, wie man im vergangenen Jahr z.B. in Neuland auf der Ostseite des Wietingsmoores sehen konnte.
Der Brutbestand des Raubwürgers wird in diesem Jahr niedersachsenweit durch die Staatliche Vogelschutzwarte in Kooperation mit der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung erfasst. Daher wird diese Art natürlich auch im Wietingsmoor besonders beachtet. Durch eine Vielzahl von Pflegemaßnahmen und ein scheinbar auch gutes Mäusevorkommen hat die Brutsaison gut begonnen.
Nicht nur im Wietingsmoor, sondern mancherorts werden Erholungslandschaften durch Heidepflege erhalten, aber auch manche Tierart wie Raubwürger, Heidelerche oder Kreuzotter wird hierdurch unterstützt. Ein weiteres Beispiel ist der Naturpark Kellerwald-Edersee. Lesen Sie mehr hierzu in der Online-Ausgabe der HNA:
http://www.hna.de/nachrichten/kreis-waldeck-frankenberg/frankenberg/ heide-wieder-luft-686771.html
(Archiv 05.04.10)
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