Neue Wege beim Schutz des Großen Brachvogels

Vier bis zu acht Meter breite Flutrinnen sollen vor allem Füchse davon abhalten, den letzten 9 Brachvogel-Brutpaaren Hessens die Eier und Jungvögel abzujagen (zum Vergleich: 1979 wurden noch 46 Brutpaare in Hessen gezählt). Zusätzlich sollen sogenannte "Flutmulden" das Nahrungsangebot der Küken verbessern, berichtet das Vögel-Magazin.
Das Projekt der Deutschen Wildtierstiftung und des Naturschutzfonds Wetterau will sich vor allem eine Eigenschaft der Füchse zu Nutze machen: Sie sind wasserscheu.
Neben einem für die Brachvogelbruten verfrühten Mähzeitpunkt wird das Ausrauben durch Füchse als wichtigster Faktor dafür gesehen, dass der Bruterfolg in der Vergangenheit zu gering war. Nach Gesprächen mit den Landwirten wurde der erste Schritt in Richtung Erhalt dieser schönen Watvögel im Wetteraukreis bereits gemacht, nun soll der zweite folgen.
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http://www.voegel-magazin.de/Beitraege/Beitraege_Detail.php?id=285
Foto: Großer Brachvogel (Numenius arquata) im Wietingsmoor. Die Vögel nutzen hier vorzugsweise das (überwiegend vom Landkreis Diepholz angekaufte) Hochmoorgrünland oder, wie auf diesem Foto, offene Moorheiden. Von den etwa 300 Brachvogeleiern und –jungen einer Brutsaison im Wietingsmoor verschwindet sicher auch das eine oder andere im Fuchsmagen.
(Archiv 21.07.07)
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