Wissenswertes vom Wietingsmoor: Aktuelles, Informationen, Moornutzung, Vogelarten, Schafe, Pflegearbeiten
Informationen rund um das Wietingsmoor in der Diepholzer Moorniederung


 IMPRESSUM
 © Landschaftsservice Syke,
 Kurt Gödecke, 2004 - 2010.

 Anzeigen

Webtipps:

Lebensversicherung als Vorsorge. Informieren Sie sich hier zum Versicherungen Vergleich.

Hier können Sie sich Ihre kostenlose Fotobuch Software herunterladen.



CrossChannel.de - ES GEHT AUCH ANDERS!

 




Aktuelles

Neuigkeiten, Beobachtungen


Wanderfalke (Falco peregrinus)

Foto vergrößern

10.03.2010
In den kommenden Tagen voraussichtlich starker Kranichzug

Nach dem jüngsten Wintereinbruch wurden aufgrund der Synchronzählungen 6500 Kraniche in der Diepholzer Moorniederung festgestellt. Mit dem auf westliche Richtungen zurückdrehenden Winden und den zu erwartenden milderen Temperaturen werden sich die in Frankreich und Spanien "in den Startblöcken" sitzenden Kraniche vermutlich auf den Weg machen. Daher kann insbesondere für Samstag ein Besuch am Dümmer, im Rehdener Geestmoor oder am südlichen Wietingsmoor empfohlen werden. Auch andere Zugvogelarten dürften dann unterwegs sein.

Veranstaltungshinweis:

Peregine Meeting
In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern leben inzwischen wieder 25 baumbrütende Wanderfalkenpaare. Diesen Artenschutz-Erfolg nimmt der Arbeitskreis Wanderfalkenschutz e.V. zum Anlass für eine vom 27. bis zum 31. Mai 2010 gemeinsam mit dem Landesumweltamt Brandenburg geplante Tagung mit Exkursionen und Fachvorträgen unter dem Thema "Der erfolgreiche Abschluss des Wiederansiedlungsprojektes für eine Baumbrüter-Population des Wanderfalken im bewaldeten Tiefland Mitteleuropas". Mehr dazu lesen Sie beim Landesumweltamt Brandenburg ...

http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/
2334/vsw_falke.pdf
Externer Link

Anmeldeinfos zur Tagung gibt es beim Arbeitskreis Wanderfalkenschutz unter der Rubrik "Termine": http://www.aws-freiberg.de/Externer Link

Foto: Wanderfalke (Falco peregrinus). Die Entwicklung des am Boden in Hochmooren brütenden und des baumbrütenden Nistplatztyps erscheint besonders interessant.

Pflege- und Instandsetzungsarbeiten vor dem saisonalen Abschluss

Foto I vergrößern

Kranichrasttrupp an der Großen Aue südlich von Deblinghausen, Landkreis Nienburg

Foto II vergrößern

27.02.2010
Pflege- und Instandsetzungsarbeiten vor dem saisonalen Abschluss

Die Rückkehr vieler früher Zugvögel wie Feldlerchen, Kraniche, Gänse oder nach Winterflurcht auch Raubwürger läutet zur Zeit das Ende der Moorpflegearbeiten des Winterhalbjahres ein. Ende Februar sind bereits einige tausend Kraniche bei ihrem Zwischenstopp an den Mooren eingetroffen. In den nächsten Tagen werden die Kranichbrutpaare der Region ihre Reviere aufsuchen. Er sonst schon im Februar zu beobachtende Massendurchzug von Kiebitzen und Goldregenpfeifern hat zur Zeit noch nicht stattgefunden und es bleibt abzuwarten, ob sich die milde Witterung schon gegen die Kälte im Osten durchsetzen kann.

Foto I: Die Zivildienstleistenden Paul Brockes und Sebastian Grapow hier Ende Februar 2010 beim Freistellen eines Binnendünenbereiches am Hohen Moor nordwestlich von Steyerberg, Landkreis Nienburg/Diepholzer Moorniederung.

Foto II: Ausschnitt aus einem Kranichrasttrupp an der Großen Aue südlich von Deblinghausen, Landkreis Nienburg.

27.02.10 Uchter Moorbahn will Angebot erweitern

Die Kombination aus Moorbahnfahrt und Spargelessen ist der Renner bei der Uchter Moorbahn. Am Osterwochenende 4. und 5. April 2010 soll die Saison in Essern mit Torfstechen eröffnet werden. Eine neue Lore und eine Bahnsteigüberdachung sind geplant.

Lesen Sie mehr hierzu im Mindener Tageblatt ...

http://mt-online.de/lokales/nachbarschaft/uchte/
3402101_Uchter_Moorbahn_muss_
Angebot_ausbauen.html
Externer Link

17.02.10 Bund für Umwelt- und Naturschutz vermisst Moorschutzprogramm des Bundes

Anlässlich des "Welttages der Feuchtgebiete" am 02.02.2010 hat der Vorsitzende des BUND, Hubert Weiger, ein Moorschutzprogramm des Bundes angeregt, da die bisherigen Bemühungen zur Renaturierung von Mooren nicht ausreichten. Auch zum Schutz der osteurpäischen Moore sei zudem ein Verbot der Torfverarbeitung in Deutschland zu erwägen.

Lesen Sie mehr hierzu bei proplanta.de ...

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/
agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1265119547
Externer Link

Rotwild als Leitart für den Naturschutz

Bild vergrößern

18.01.2010
2010: Das Jahr der Biodiversität

Vielleicht sind es erfolgreiche Projekte, die Deutschland den Mut verleihen, sich international als Vorreiter beim Erhalt der Artenvielfalt zu sehen. In dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen "Internationalen Jahr der Biodiversität" sitzt Deutschland bis zu dem im Oktober in Nagayo/Japan stattfindenden Gipfel den UN-Verhandlungen zur biologischen Vielfalt vor.

Doch wie ist es wirklich um den Erhalt von Natur und Artenvielfalt in Deutschland bestellt? Aus der Sicht großer Umweltverbände wie NABU und BUND nicht allzu positiv. In einer Pressemitteilung vom 07.01.10 weist die Deutsche Umwelthilfe e.V. darauf hin, dass z.B. durch die intensive Land- und Forstbewirtschaftung der Verlust von "Naturräumen und der dort lebenden Tiere und Pflanzen" weiterhin schnell voranschreite und so zwischen Anspruch und Wirklichkeit beim Biodiversitätsschutz in Deutschland eine Riesenlücke klaffe.

Als ein Beispiel für diese Diskrepanz führt Hanna Gersmann in ihrem Artikel in der TAZ das Rotwild an, das hierzulande nur in den 140 behördlich ausgewiesenen Rotwildgebieten leben dürfe (=15% des einstigen Verbreitungsgebietes), daher nicht wandern könne und somit mit Inzuchtproblemen zu kämpfen habe.

Andererseits geht es einigen Tierarten wie Kranich, Seeadler oder Biber deutlich besser. Handelt es sich dabei jedoch nur um einen Silberstreif am Horizont?

Lesen Sie hierzu mehr in der WELT ...

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article
5805620/Die-Landwirtschaft-ist-der-groesste-Artenkiller.html
Externer Link

und in der TAZ ...

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/
1/die-letzte-wildnis-wird-verdraengt/
Externer Link

Foto: Rotwild als Leitart für den Naturschutz. Jäger und der NABU fordern seit Jahren für diese Wildart mehr und besser vernetzte Lebensräume.

18.01.10 "Ausreichend Platz für den Wolf"

Aufgrund von Modellrechnungen des Bundesamtes für Naturschutz könnten in Deutschland 440 Wolfrudel leben, was nicht als Zielgröße zu verstehen sei, sondern das mögliche Besiedlungspotential widerspiegele, erläuterte BfN-Präsidentin Beate Jessel bei einer Vorstellung im Rahmen eines Forschungsvorhabens der Universität Freiburg am 21.12.2009 in Bonn. Zur Zeit leben 7 Rudel in Ostdeutschland und auch in Westdeutschland häufen sich die Sichtungen von einzelnen Wölfen, die mitnichten reine Waldbewohner sind, sondern in vielen Landschaftstypen klarkommen können.

Als die Ausbreitung des Wolfes in Deutschland begrenzende Faktoren gelten u.a. die Siedlungsdichte, das Schalenwildvorkommen und die Akzeptanz in der Bevölkerung, besonders auch der Jägerschaft.

Mehr lesen ...

http://www.bfn.de/6.html?&cHash=f9b43bd94b&tx_ttnews[tt_news]=2582Externer Link

22.12.09 Weihnachtsgrüße

"Das Scheitern in Kopenhagen ist sicher nicht das Ende der Welt, aber wir kommen ihm, um in diesem Bild zu bleiben, ein kleines Stückchen näher," sagte der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom Forschungsbereich Ozeanforschung und Klimadynamik am Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel im Interview gegenüber tagesschau.de am 19.12.09.

Wenn kurz vor Weihnachten vom Ende der Welt die Rede ist, dann ist Weihnachten sicher die richtige Antwort. Warum? Weil zu dieser Zeit die Geburt und Menschwerdung von Jesus Christus gefeiert wird. Und der bestätigt in seinem Wort dieses Ende der Welt. Aber Christus wäre nicht Christus, wenn er nicht für jedes Problem eine Lösung parat hätte. So weiß jeder Mensch, dass er eines Tages sterben wird, doch in Johannes 3,16 verspricht der Schöpfer die über den Tod hinausgehende Perspektive für die Glaubenden: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat". Und für den Planeten heißt es z.B. in 2. Petrus 3, 13: "Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt." (Bibel-Textst. aus der Schlachter Version 2000).

Danke für Ihr Interesse an wietingsmoor.de, frohe Feiertage und alles Gute für das kommende Jahr 2010 mit spannenden Naturerlebnissen in der Diepholzer Moorniederung!

Moordamm Rehdener Geestmoor

Foto I vergrößern

Parkplatz Geestmoor 01.12.09

Foto II vergrößern

Turm Rehdener Geestmoor

Foto III vergrößern

Kraniche auf Kulturflächen

Foto IV vergrößern

03.12.09
Freude über die vielen Kraniche

Legt man die Kranichzahlen als repräsentativ zugrunde, die die Kranichschutz Deutschland gGmbH auf ihrer Homepage als Übersicht "Kranichrastplätze in Europa" veröffentlicht, dann hielten sich von Mitte November bis Anfang Dezember 2009 nirgendwo in Europa mehr Kraniche auf als in der Diepholzer Moorniederung.

Immer mehr Besucher kamen auch aus Großbritannien, Holland, Belgien und dem Ruhrgebiet ins Rehdener Geestmoor und ins südliche Wietingsmoor, um dieses Naturschauspiel zu beobachten. Das Rehdener Geestmoor ist mit bis zu 19.000 Kranichen beim Abendeinflug, die bequem vom Moordamm aus erlebt werden können, ein einzigartiger Kranich-Hotspot in Deutschland.

Im Wietingsmoor verteilen sich die Vögel auf die Schlafplätze im nördlichen und mittleren Wietingsmoor sowie im Neustädter Moor. Vom Hochmoorweg aus können also nur die Vögel beobachtet werden, die ins Neustädter Moor fliegen.

Man kann bei den Kranich-Rastbestandszahlen, die für die Diepholzer Moorniederung veröffentlicht werden (Herbst 2009: bis zu 43.000), davon ausgehen, dass etwa die Hälfte im Wietingsmoor übernachtet.

Inzwischen ist durch den Weiterzug vieler Vögel der Gesamtzahl auf vermutlich weniger als 10.000 gesunken. Es gibt aber noch immer gute Beobachtungsmöglichkeiten an einzelnen Orten.

Foto I: "Moordamm Rehdener Geestmoor" - Der Moordamm durch das Geestmoor zwischen Düversbruch und Hemsloh östlich von Diepholz in der herbstlichen Abenddämmerung. Wer will, kann sein Auto beim Erleben der Kraniche und Gänse als "Loge" verwenden.

Foto II: "Parkplatz Rehdener Geestmoor" - Gedränge auf dem Parkplatz am Aussichtsturm im Rehdener Geestmoor.

Foto III: "Turm Rehdener Geestmoor" - Der Aussichtsturm in Rehdener Geestmoor bietet einen erstklassigen Rundumblick auf die von Süden aus dem Kulturland einfliegenden Kraniche und Gänse. Wem es hier zu turbulent zugeht, kann sich mit seinem Fahrzeug auf die Westseite des Moordamms stellen.

Foto IV: "Kraniche auf Kulturflächen" - Herbstrast 2009 - Auch auf Kulturflächen laden die Kraniche zur Beobachtung ein.

10.11.09 Fachvortrag: "Birkwild in der Diepholzer Moorniederung - gibt es ein Zurück?"

Dazu lädt der Förderverein der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz am 19.11.09 ab 19.30 Uhr in den Schusterkrug, Sulinger Straße 45, in 49453 Barver ein. Als Referenten hat der Förderverein Friedhelm Niemeyer (BUND) und Dr. Egbert Strauß (Institut für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover) gewinnen können. Details finden sie auf der Homepage der Stiftung Naturschutz.

http://www.stiftung-naturschutz-diepholz.de/sites/
meldungen/ver2009_birkwild.html
Externer Link

"3500 Hektar eigene Naturschutzflächen"

U.a. Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, gratulierte zum 25jährigen Jubiläum der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz, die zur Feier ihres Geburtstages in den Festsaal der Kreissparkasse Syke eingeladen hatte. Lesen Sie dazu den heutigen Beitrag im Diepholzer Kreisblatt.

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/
landkreis-diepholz/eine-erfolgsgeschichte-523730.html
Externer Link

"Sicherer Rastplatz"

Die Herbstrast der Kraniche in der Diepholzer Moorniederung, dem größten Kranichrastplatz in Westdeutschland, ist auch in diesem Jahr ein spannendes Erlebnis. Sehen Sie den Beitrag von Michael Blaschke und Ulrich Haufe vom 27.10.09 in der WDR-Mediathek.

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/
2009/10/27/lokalzeit-owl-aktuell-owl-natur.xml
Externer Link

Rastende Saat- und Blessgänse im Oktober 2009

Foto vergrößern

28.10.09
Hohe Rastbestände bei Kranichen und Gänsen

25.000 Kraniche wurden am vergangenen Wochenende vom BUND in der Region zwischen Nienburg und Vechta gezählt, mittlerweile sind nach zwischenzeitlichem Zuzug auch schon wieder über 30.000 zu vermuten, die abends die Schlafplätze in den Mooren aufsuchen und tagsüber die Ackerflächen bevölkern. Permanent zuzunehmen scheint auch die Zahl der rastenden Gänse. Aufgrund der jetzigen Wetterprognose dürften dann am Freitag und Samstag, 30./31.10.09, sehr günstige Bedingungen für einen Besuch in der Diepholzer Moorniederung vorherrschen.

Foto: Rastende Saat- und Blessgänse im Oktober 2009. Ihre Zahl steigt zur Zeit (28.10.09) in der Moorniederung von Tag zu Tag.

29.09.09 Bevorstehende Kranichrast

Mehr als 60.000 Kraniche dürften es sein, die im Ostseeraum und nördlich von Berlin zur Zeit rasten. Mit dem Eintreffen großer Kranichmassen in der Diepholzer Moorniederung, wo die Maisernte bereits auf Hochtouren läuft, ist in etwa zwei Wochen zu rechnen. Je nach Wetterlage wird vielleicht schon das Wochenende 9. bis 11. Oktober günstig für einen Besuch an den bekannten Plätzen am südlichen Wietingsmoor (Hochmoorweg) oder im Rehdener Geestmoor sein, sicherer aber wohl das Wochenende 16. bis 18. Oktober. Hohe Kranich-Rastbestände sind in der Diepholzer Moorniederung im Herbst von Mitte Oktober bis zur 1. Dezemberwoche zu erwarten.

29.09.09 Brandenburg startet Projekt zum Schutz von Niedermooren

Im kommenden Jahr startet in Brandenburg ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt zur Sicherung und Wiederherstellung von basen- und kalkreichen Niedermooren in den Landkreisen Oberhavel, Uckermark, Märkisch-Oderland, Dahme-Spreewald und Oder-Spree. Das Gesamtvolumen beträgt 6,4 Millionen Euro. Lesen Sie mehr dazu bei Info-Potsdam.de:

http://www.info-potsdam.de/hoffnung-fuer-
brandenburgische-moore-5284n.html
Externer Link

02.09.09 Allgäuer Moore sollen renaturiert werden

Um die Moore im bayerischen Allgäu in den Landkreisen Oberallgäu und Ostallgäu zu sichern und zu entwickeln, wurde eine "Moorallianz" gegründet. Zu dieser Partnerschaft gehören u.a. die Regierung von Schwaben, Landschaftspflegeverbände, Landkreise, ein Öko-Erzeugerring, die Bayerischen Staatsforsten und Naturschutzverbände. Durch den Sieg beim Bundeswettbewerb "idee.natur - Zukunftspreis Naturschutz" darf sich die Allgäuer Moorallianz jetzt über finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe freuen. Lesen Sie mehr dazu beim Bundesamt für Naturschutz.

Weitere Informationen:

http://www.bfn.de/allgaeu12.htmlExterner Link

und in der Augsburger Allgemeinen ...

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/
Nachrichten/Bayern/Artikel,-Sanierungsfall-
Allgaeuer-Moore-_arid,1810860_regid,2_puid,
2_pageid,4289.html
Externer Link

02.09.09 "Moorpadd" fertiggestellt

Moorerlebniswege gibt es inzwischen viele, aber was am südlichen Wietingsmoor (Neustädter Moor) durch ein Team aus Ingenieuren, Biologen, Pädagogen und Handwerkern geschaffen wurde, dürfte weithin einmalig sein. Ein "Moorpadd", der sich wirklich lohnt. Mehr lesen ...

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/
landkreis-diepholz/lemfoerde/
filmte-holzarbeiten-moorpadd-449949.html
Externer Link

Sie kommt am Dümmer See immer besser klar und hat hier wieder Bruterfolg: die Uferschnepfe

Foto vergrößern

02.09.09
Uferschnepfenbestand am Dümmer verdoppelt

Auf etwa 100 Brutpaare hat sich der Uferschnepfenbestand am Dümmer (Diepholzer Moorniederung) in den letzten zehn Jahren verdoppelt, berichten Heinrich Belting, Jürgen Ludwig und Dr. Johannes Melter in ihrem Artikel "Niedersachsen - das deutsche Wiesenvogelland" in der Ausgabe 8/2009 der Zeitschrift "Der Falke". Eine Bestandserholung zeigte hier auch der Bestand des Großen Brachvogels, wie auch in weiten Teilen des Wietingsmoores. Mehr lesen Sie in der Bildzeitung ...

http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/dpa/
2009/08/19/eupreis-fuer-naturschutzprojekt-
am-duemmer.html
Externer Link

Foto: Sie kommt am Dümmer See immer besser klar und hat hier wieder Bruterfolg: die Uferschnepfe.

08.08.09 Mecklenburg-Vorpommern mit neuem Moorschutzkonzept

Mit jährlich bereitgestellten 12 Millionen Euro will die Schweriner Landesregierung den Moorschutz weiter vorantreiben und hat hierzu ein neues Konzept vorgestellt. U.a. sollen großflächig weitere Moorflächen wiederhergestellt, Wasserstände angehoben und Umstellungshilfen für Landwirte angeboten werden. Mehr dazu in der Schweriner Volkszeitung ...

http://www.svz.de/mecklenburg-vorpommern/
artikeldetail/article/529/
land-setzt-moorgebiete-unter-wasser.html
Externer Link

07.08.09 Veranstaltungen

"Sölle, Schlatts und Blänken - Kleinode der Landschaft"

Veranstaltung der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz in der Alten Bürgermeisterei, Lange Str. 65, 27232 Sulingen, 20.08. - 21.08.2009

http://www.nna.niedersachsen.de/master/
C49596863_N5917408_L20_D0_I5661252
Externer Link

Vogelfestival am Steinhuder Meer

Seepromenade Steinhude, 18. - 20.09.2009

http://www.vogelfestival.de/vogelfestival/
steinhude/steinhude.htm
Externer Link

"Kranichrastplätze in Niedersachsen - Entwicklungen, Potenziale und regionale Problemlösungen"

Veranstaltung der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz im Hotel/Restaurant "Ratsstuben", Düversbrucher Str. 16, 49453 Rehden, 30. - 31.10.2009

http://www.nna.niedersachsen.de/master/
C49606176_N5917408_L20_D0_I5661252
Externer Link

Fütterndes Wiesenweihen-Weibchen über einer umzäunten 10x10m-Nestschutzzone

Foto I vergrößern

Brutkranich Anfang Mai 2009 am nördlichen Wietingsmoor

Foto II vergrößern

27.07.09
Zur Not reicht auch ein Kunstnest

Was tun wenn ein Wiesenweihennest ausgemäht wird und zumindest ein Teil der Jungvögel am Leben bleibt? Vor dieser Frage stand Friedhelm Niemeyer vom BUND, der am 16.07.09 von Landwirten und einem Jäger zu einem Gerstenfeld in der Nähe von Mellinghausen bei Sulingen gerufen wurde. Zwei der etwa drei Wochen alten Jungen waren in einem Karton gesichert worden. Der gesamte Nestbereich war ausgemäht!

Vor Ort wurde man sich schnell einig, in unmittelbarer Nachbarschaft des alten Neststandortes einen neuen festzulegen und hier eine 10x10-Meter-Fläche freizumähen, die dann mit einem Elektro-Schutzzaun gegen Fressfeinde gesichert wurde. Dass noch nicht das ganze Feld abgeerntet war, begünstigte die Aktion.

Nach Herrichten des neuen "Nistplatzes" und Hineinsetzen der Nestlinge hatten die Altvögel keine Mühe, sie anzunehmen und weiterzufüttern. Inzwischen sind sie flügge!

Zur Brutsaison 2009 der Wiesenweihen in der Diepholzer Moorniederung:

Manche Jungvögel sind z.Zt. bereits ausgeflogen, andere werden noch im Nest gefüttert. Insgesamt lag die Anzahl der Brutpaare lt. BUND etwas über dem Vorjahr (2008: 27 Revierpaare). Erneuter Nahrungsmangel (wenig Mäuse) machte den Vögeln aber wieder das Leben schwer. Die Anzahl der flüggen Wiesenweihen wird erst in 3 Wochen bekannt sein.

Bemerkenswert sind wieder eine ganze Reihe von Identifikationen einzelner Wiesenweihen aufgrund von Ringablesungen durch V. Moritz, Oldenburg, und Helfern. Lesen Sie hierzu mehr auf der Seite

www.wiesenweihen.info Externer Link.

Auffallend war auch, dass zwei Bruten ohne Not in Brachen angelegt wurden, die in ihrer Struktur in etwa dem natürlichen, ursprünglichen Bruthabiat entsprechen.

Foto I: Fütterndes Wiesenweihen-Weibchen über einer umzäunten 10x10m-Nestschutzzone.

Foto II: 3 junge Wiesenweihen-Nestlinge in einer Brache auf der Westseite des Wietingsmoores (Foto: Volker Moritz).

01.07.09 Auch Steinadler von Bleivergiftungen betroffen

Nicht nur Seeadler, sondern auch Steinadler sowie Bartgeier können von Bleivergiftungen betroffen sein. Darüber informiert u.a. das Bayerische Landesamt für Umwelt auf seiner Homepage.

Unterdessen forderten die Teilnehmer eines Fachgespräches im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin, in einer gemeinsamen Erklärung vom 17.04.2009 die zuständigen Ministerien nunmehr auf, die "notwendigen Untersuchungen mit aller Kraft zu unterstützen und zu forcieren", um einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition zu erreichen.

Zur Homepage des Landesamtes für Umwelt, Bayern, ...

http://www.lfu.bayern.de/natur/fachinformationen/
artenhilfsprogramm_steinadler/ergebnisse/
index.htm
Externer Link

Gemeinsame Erklärung der Teilnehmer des Fachgespräches ...

http://www.seeadlerforschung.de/downloads/
Gemeinsame_Erklaerung.pdf
Externer Link

Mehr Infos zur Problematik bleihaltiger Jagdmunition finden Sie auch in unserem Thema des Monats "Bleifreie Munition - Stein des Weisen beim Greifvogelschutz" vom Januar 2009 im Archiv.

Brutkranich Anfang Mai 2009 am nördlichen Wietingsmoor

Foto vergrößern

20.05.09
Kraniche führen jetzt Junge

Bis etwa Anfang Mai konnte man einzelne Kraniche im Moor oder im randlichen Kulturland bei der Nahrungssuche beobachten, während der Partner mit Brüten beschäftigt war. Jetzt führen beide die Jungen gemeinsam und können mit etwas Glück und gutem Auge auch beobachtet werden. Erst Ende Juli bis Anfang August wird der Nachwuchs dann flugfähig und bleibt bis ins Winterquartier bei den Eltern.

Foto: Brutkranich Anfang Mai 2009 am nördlichen Wietingsmoor.

Großer Brachvogel auf einer Mulchfläche Anfang Mai 2009

Foto vergrößern

19.05.09
Mulchflächen: Nicht nur Wiesenweihen profitieren

Viele Vogelarten der offenen Moorlandschaft werden durch landschaftspflegerische Maßnahmen im Wietingsmoor gefördert. Mulchflächen werden nicht nur von den außerhalb brütenden Wiesenweihen aufgesucht, auch viele andere Arten wie Steinschmätzer, Schwarzkehlchen, Wiesenpieper, Kiebitz oder der Große Brachvogel konzentrieren sich hier.

Foto: Großer Brachvogel auf einer Mulchfläche Anfang Mai 2009.

19.05.09 Vergiftete Greifvögel im Diepholzer Moor

Einen Fall von Greifvogelvergiftung mit Hilfe präparierter Hühnerköpfe deckte die NABU-Kreisgruppe Vechta auf. Unter anderem sind ein Rotmilan und drei Rohrweihen getötet worden. Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, setzte die NABU-Kreisgruppe eine Belohnung von 500 Euro aus. Mehr Infos lesen Sie in der Oldenburgischen Volkszeitung ...

http://www.ov-online.de/index.php?option=
com_content&task=view&id=210772
Externer Link

18.04.09 Mit der Draisine von Rahden nach Wagenfeld

Seit Ostern ist die neue Draisinen-Strecke vom Bahnhof Rahden zum Bahnhof Hann. Ströhen eröffnet. Die ermöglicht eine Fahrradtour auf Schienen durch eine reizvolle Landschaft an das südliche Wietingsmoor. In Wagenfeld-Ströhen sind der Naturtierpark oder demnächst auch die Moorbahn weitere interessante Freizeitmöglichkeiten. Hören Sie den Beitrag von Radio Westfalica über die neue Draisinen-Strecke ...

http://auenland-draisinen.com/ueber_uns/
medienberichte/index.htm
Externer Link

oder informieren Sie sich über Buchungsmöglichkeiten auf der Homepage der Auenland-Draisinen ...

http://www.auenland-draisinen.deExterner Link

Raubwürger beim Nestbau

Bild vergrößern

13.04.09
Erste Wiesenweihe am Wietingsmoor angekommen

Beim Jagdflug über Mulchflächen im Wietingsmoor, die u.a. zur Förderung von Offenlandarten angelegt worden sind, konnte heute morgen bereits die erste Wiesenweihe beobachtet werden. Sie läutet sozusagen die Rückkehr der spätbrütenden, wärmeliebenden Vogelarten wie Neuntöter, Pirol oder Ziegenmelker im Hochmoor ein, während die frühbrütenden Arten schon voll mit Nestbau, Eiablage und Brüten beschäftigt sind oder sogar schon Junge versorgen. Raubwürger z.B. haben ihre Reviere besetzt und meistens auch schon Nester gebaut und Gelege begonnen. Der auf nebenstehendem Foto zu sehende Vogel war heute morgen noch mit Ausbesserungsarbeiten am Nest beschäftigt.

Foto: Raubwürger beim Nestbau am 13.04.09 im Wietingsmoor.

07.03.09 Ohne Mäuse kein Wiesenweihen-Nachwuchs

Mäuse sind für das Heranwachsen junger Wiesenweihen unverzichtbar. Andere Beutetiere wie Insekten, Reptilien oder Kleinvögel halten in Notzeiten die Altvögel am Leben, es reicht aber nicht für die Jungvögel. Das ist eines der Ergebnisse der feldornithologischen Arbeit von Greifvogelschützern aus ganz Deutschland, die sich heute zum 7. Niedersächsischen Wiesenweihen-Workshop in Barnstorf, Landkreis Diepholz, zum Erfahrungsaustausch getroffen haben.

Zwischen den angereisten Vertretern aus Landwirtschaft, Jägerschaft und Naturschutz herrschte Übereinstimmung darin, dass die aktuelle Ausweitung des Maisanbaus oder das Mähen von Grünroggen im Mai für Biogasanlagen mit anschließendem Umbruch problematisch für Wiesenweihen ist. Das sind Beispiele für Nutzungsintensivierungen in der Landwirtschaft, die auch schlecht für viele andere Wildtiere wie Rebhühner sind, wie Wilhelm Bergmann von der Landesjägerschaft Niedersachsen feststellte.

In Niedersachsen als einem der Verbreitungsschwerpunkte in Deutschland blickt man auf 81 registrierte Brutpaare mit 88 flüggen Jungvögeln in der vergangenen Brutsaison zurück, womit das Vorjahresergebnis nicht ganz erreicht wurde, wie das NLWKN in der heutigen Pressemitteilung mitteilte.

Neben verschiedenen anderen Vorträgen zeigte Hubertus Illner von der biologischen Station Kreis Soest seine Untersuchungsergebnisse, die er an verschiedenen besenderten Wiesenweihen in der Hellwegbörde und im Thüringer Becken erarbeiten konnte. Sehen Sie über die Wiesenweihen-Nestschutzarbeit zwischen Unna und Paderborn einen Filmbeitrag des WDR:

http://www.abu-naturschutz.de/hubsi/index.htmlExterner Link

23.02.09 Start: September 2009

Die Moorloipe am südlichen Wietingsmoor ist "in Arbeit" und verspricht zusammen mit der Moorbahn zu einem interessanten touristischen Anziehungspunkt in der Region zu werden. Wagenfeld soll eine Attraktionn erhalten, die einzigartig ist. Lesen Sie hierzu einen Artikel der Kreiszeitung vom 14.02.09 ...

http://www.kreiszeitung.de//lemfoerdealles/
00_20090214003348_Die_Natur_ganz_praktisch_
erleben.html
Externer Link

Singschwäne am Wietingsmoor im Februar 2009

Foto vergrößern

12.02.09
Am liebsten auf Raps

In drei Vierteln aller Fälle auf Raps angetroffen wurden Singschwäne in Deutschland im Rahmen einer europaweit durchgeführten Wasservogelzählung, die hierzulande vom Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V. koordiniert wurde. Aber auch Grünland, Wintergetreide- und Wasserflächen werden zur Nahrungssuche aufgesucht. Auf der Westseite des Wietingsmoores sind die Vögel wie diese aus einem 42er-Trupp nördlich und südwestlich von Barver zur Zeit sehr schön zu beobachten. Beim Beobachten bitte möglichst nicht aus dem Auto aussteigen oder die Vögel zum Auffliegen drängen.

Mehr Infos zur Singschwan-Zählung 2005 ...

http://www.dda-web.de/downloads/posters/
poster_schwaene2005.pdf
Externer Link

Foto: Singschwäne am Wietingsmoor im Februar 2009.




RSS-Newsfeeds "Natur"
RSS (Really Simple Syndication) bietet Ihnen die Möglichkeit, sich permanent und bequem über neue Inhalte einer bzw. mehrerer Webseiten zu informieren. Durch diese Newsfeeds sind Sie bezogen auf das Thema "Natur" stets auf dem Laufenden.

Wir bieten Ihnen derzeit aktuelle Meldungen von:

» Deutsche Bundesstiftung
   Umwelt (DBU)

» WWF Deutschland

Feldgrille

Feldgrille (Gryllus campestris). Rund um den Langen Berg in Ströhen breitet sie sich immer mehr aus und hat es bei ihrem "Eroberungsfeldzug" inzwischen bis zur Westseite des Neustädter Moores geschafft.

Weitere Infos:

Bedrohter Krachmacher - die FeldgrilleExterner Link

PDF-Dokument, Externer Link10 Jahre Schutz der FeldgrilleExterner Link

Urwüchsiges Landschaftsbild

Blick in die Weite des Nördlichen Wietingsmoores.

Junge Wiesenweihe

11 Wiesenweihenpaare brüteten 2009 am Wietingsmoor. Foto: Junge Wiesenweihe, Fr. Niemeyer.

Kraniche im Anflug auf das Wietingsmoor

Kraniche im Anflug auf das Wietingsmoor.

Weserkurier 07.02.06: Immer mehr Menschen suchen im Urlaub die Natur

PDF-Dokument, Externer LinkNiedersachsens zwölf Naturparks ziehen viele Touristen an / Gebiete sind weniger streng geschützt als Nationalparks


Wirkung von WKA's auf Vogelbestände unterschätzt?

Gericht verbietet Windkraftanlagen zum Schutz von GreifvögelnExterner Link

Gefahr im AnflugExterner Link

Landkärtchen

Bewohner mäßig gedüngter Moorwiesen und leicht verbuschter Wegseitenränder: Das Landkärtchen (Araschnia levana).


Diese Seiten unterstützen
Schutz und Pflege des Wietingsmoores können Sie als gemeinnütziges Projekt unterstützen. | mehr Info |

Design, Programmierung: HTML-Manufaktur • Sie befinden sich hier: Aktuelles