Neuigkeiten, Beobachtungen
| 09.01.2012 |
Blaualgenproblem am Dümmer See: "20 Millionen Euro Umsatz und 335 Vollzeitstellen akut gefährdet"
So lautet die Einschätzung von Ewald Spreen, Bürgermeister der Samtgemeinde Lemförde am Dümmer, zur Situation des Tourismus nach mehreren Jahren Blaualgenblüte mit erheblicher Geruchsbelästigung und nur noch eingeschränkten Bademöglichkeiten. Das Land Niedersachsen investiert jetzt 600.000 Euro für die Entschlammung des Sees durch Baggerarbeiten bis zum Frühjahr.
Zur langfristigen Lösung des Problems werden von den Anrainer-Gemeinden neben einem Großschilfpolder weitere Maßnahmen zur Reduktion des Nährstoffeintrages wie eine extensive Bewirtschaftung des Einzugsbereiches gefordert.
Lesen Sie hierzu mehr im Westfalen-Blatt ...
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2012-01-02- blaualgen-vertreiben-urlauber/?tx_ttnews%5BbackPid%5D= 613&cHash=fb11dadf26e17c1580287b777672bfc4 |
| 09.01.2012 |
Kooperationsvereinbarung zum Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen
Vor allem in der Lüneburger Heide, aber auch in einigen anderen Landesteilen wurden in jüngster Zeit Wölfe gesichtet oder sie werden dort erwartet. Unter anderem um den Prozess der natürlichen Rückkehr des Wolfes wissenschaftlich zu begleiten wurde Anfang Dezember eine Vereinbarung zwischen dem Niedersächsischen Umweltministerium der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. unterzeichnet.
Mehr hierzu lesen Sie im Hamburger Abendblatt ...
http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/ article2124942/Jaeger-und-Wolf-koennen-wunderbar- nebeneinander-jagen.html |
| 09.01.2012 |
Weniger als 30 Schleiereulenpaare in Mecklenburg-Vorpommern?
Andreas Hofmann, Neubrandenburg, Mitarbeiter der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg Vorpommern e.V., vermutet, dass der Brutbestand der Schleiereule im nordöstlichen Bundesland nach zwei harten Wintern auf weniger als 10% des Normalbestandes gesunken ist. Zur Klärung der Situation sind alle Gebietskenner und Naturfreunde zur Mitarbeit aufgerufen.
Mehr hierzu ...
http://www.oamv.de/ |

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23.12.2011 Weihnachtsgrüße
Vielleicht empfinden Sie es auch so: Kaum etwas wird in dieser Zeit in den Medien so sehr verulkt und durch den Kakao gezogen wie das Weihnachtsfest. Doch nach all den Parodien, sind sie auch noch so gut gemacht, kommen dann am Heiligen Abend nicht doch alle gerne zusammen um sich von der Feierlichkeit des unfassbaren Momentes ein Stück weit berühren zu lassen? Wenn es auch wohl nicht der 24.12. war, so ist doch die Geburt des Juden Jesus Christus vor gut 2000 Jahren in diesem Stall bei Bethlehem im Westjordanland eine der wenigen, wirklich wichtigen Ereignisse der Weltgeschichte. Warum? Weil er Gottes Sohn ist. Er kam für uns, lebte für uns, ließ sich für uns aus Liebe foltern und hinrichten, stand wieder auf, fuhr auf zum himmlischen Vater und wird bald wiederkommen. So sagt es uns die Bibel.
Mit dem Foto vom ruhenden Wanderfalkenweibchen, aufgenommen am 22.12. in einer Moorheide im Wietingsmoor, möchten wir uns für Ihr Interesse an diesen Internetseiten bedanken. Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage, ein gesegnetes Jahr 2012 mit vielen spannenden Erlebnissen und Erfahrungen um das Thema Moor, dass offensichtlich auch Ihr Thema ist. Wir freuen uns, wenn Sie uns bald wieder auf wietingsmoor.de besuchen.
Kurt Gödecke
Foto: Wanderfalkenweibchen ruht in der Moorheide, 22.12.2011 |

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15.12.2011 Überwinternde Kraniche
Noch 18.000 Kraniche wurden am vergangenen Wochenende an den Schlafplätzen der Moore zwischen Nienburg und Vechta gezählt. Dazu auch viele Gänse. Es ist also noch einiges los in und um die Moore der Diepholzer Moorniederung. Bei der hohen Anzahl von Vögeln ist es jetzt natürlich besonders spannend zu beobachten, wie viele Kraniche einen Überwinterungsversuch wagen und vielleicht auch durchhalten. Da sich in den Wetterprognosen derzeit noch kein heftiger Wintereinbruch abzeichnet, dürften auch um die Weihnachtsfeiertage noch etwa 10.000 Kraniche da sein.
Foto: Nahrungssuchende Kraniche am Wietingsmoor bei Barver am 12.12.2011
Foto: Abendlicher Einflug der Singschwäne ins Wietingsmoor am 12.12.2011 |
| 23.11.2011 |
"Endspurt" bei der Kranich-Herbstrast 2011
Noch etwa 20.000 rastende Kraniche wurden vorgestern vom BUND für die Diepholzer Moorniederung gemeldet. Das bedeutet: Weiterhin gute Aussichten für Kranichbeobachter in der Region bis voraussichtlich etwa Mitte Dezember.
Mit bis zu 68.000 zeitgleich anwesenden Vögeln wurde in diesem Herbst wieder ein überragendes Ergebnis ermittelt, wobei die Höchstzahl vermutlich gar nicht festgestellt werden konnte.
Ob spannende Kranichbeobachtungen möglich sind, hängt nicht so sehr davon ab, ob 60.000 oder "nur" 20.000 Kraniche anwesend sind. Wichtig ist es, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein sowie gute Licht- und Wetterverhältnisse vorzufinden. Letztere sind in den kommenden 10 Tagen wahrscheinlich nicht die schlechtesten: Es soll mild bleiben, allerdings windig und regnerisch werden. Auch Nebel ist nicht ausgeschlossen. Mit Blick auf die Wettervorhersagen kann sicher ein günstiger Tag für die Tour in die Diepholzer Moorniederung gefunden werden.
Haben Sie schon Ihr Traumfoto von der Kranichrast gemacht? Ich weiß ja nicht, welches Motiv Ihnen besonders gut gefällt. Mir gefällt es am besten, wenn die Kraniche abends im "roten" Abendlicht auf ihre Sammelplätze in die Moorheiden einfliegen. Dort sind die Entfernungen zwar größer als tagsüber am Maisstoppelfeld, aber es gibt einfach traumhaft schöne, idyllische Szenen. Günstige Orte hierfür sind: Oppenweher Moor (Aussichtsplattform oder südlicher Moorrandweg), Rehdener Geestmoor (Aussichtsturm oder nördlicher Moordamm), südliches Wietingsmoor (großer Aussichtsturm oder Wanderweg vom großen Turm zum Moorpadd an der Schäferei).
Kurt Gödecke |
| 23.11.2011 |
40% Zuwachs bei Verkehrsunfällen mit Schwarzwild
Um 40 Prozent zugenommen hat die Zahl der überfahrenen Wildschweine im Jagdjahr 2010/2011 gegenüber dem Vorjahr, das berichtet die „Land&Forst“ bezugnehmend auf eine Mitteilung des Deutschen Jagdschutzverbandes. Details dazu lesen Sie im Artikel:
http://landundforst.agrarheute.com/mehr- wildschweine-unfaellen-getoetet |
| 23.11.2011 |
Chronischer Botulismus durch Biogasanlagen?
Der chronische Botulismus ist eine Krankheit, die durch Bakterien von Tierkadavern hervorgerufen wird und an der Rinder, aber auch Wildtiere und sogar Menschen erkranken können. Ob die Verbreitung durch Biogasanlagen gefördert werden kann, wird kontrovers diskutiert. Lesen Sie dazu einen Artikel bei vet-magazin.com:
http://www.vet-magazin.com/wissenschaft/grosstiermedizin/ Chronischer-Botulismus.html |
| 10.10.2011 |
Großschilfpolder zur Lösung des Algenproblems am Dümmer kommt in etwa einem Jahr
Zunächst müsse der 14 Jahre alte Planungsstand zum Polder überprüft werden, um eine Investition von 20 Millionen Euro anschieben zu können, berichtet die Neuer Osnabrücker Zeitung bezugnehmend auf das Niedersächsische Umweltministerium:
http://www.noz.de/lokales/57753332/duemmer-sanierung-groschilfpolder-laesst-auf-sich-warten |
| 10.10.2011 |
"Feldbahnrallye" 2011
"Die Feldbahnrallye 2011 war ein großer Erfolg", berichtete die Harke in ihrer Ausgabe 226 vom 27.09.2011:
http://www.dieharke.de/content/artikel.php?a=21088 |
| 10.10.2011 |
Forschungsarbeiten am Aschener Bohlenweg gehen voran
300 Meter des ehemals 4,2 Kilometer langen Bohlenwegs über das Aschener und Lohner Moor sollen in den nächsten Jahren vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege freigelegt und untersucht werden.
Lesen dazu einen Bericht im Weserkurier ...
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis-Diepholz/453087/Denkmalpfleger-legen-weitere-25-Meter-Bohlenweg-frei.html |
| 29.08.2011 |
Wird die Diepholzer Moorniederung zum Biospärenreservat?
Die Antwort lautet eindeutig Ja, wenn es nach der Vorstellungen eines der renommiertesten internationalen Moorexperten geht, Prof. Michael Succow aus Greifswald. Er verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von der "Landschaft mit der höchsten Dichte an Mooren in Deutschland" (Prof. Succow) und zeigte sich beeindruckt von den Erfolgen des Landschaftsschutzes in der Region, den offenen Mooren mit den großen Schafherden und dem sich entwickelnden Naturtourismus.
Im Rahmen eines Moorsymposiums, zu dem der BUND für den 25. August 2011 nach Wagenfeld-Ströhen eingeladen hatte, diskutierten weitere ausgewiesene Fachleute wie Prof. Dr. Hans Joosten von der Universität Greifswald zum Thema "Biodiversität und Klimarelevanz".
Prof. Succow mahnte in einem mitreißenden Abendvortrag im vollbesetzten Saal ein Umdenken bei der Landbewirtschaftung und der Behandlung der Böden an. Dies gelte allerdings nicht nur für Niedersachsen und die Diepholzer Moorniederung, sondern weltweit.
Lesen Sie mehr dazu in der Kreiszeitung Syke ...
http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/ landkreis-diepholz/vision-moorpapstes- 1378164.html |
| 29.08.2011 |
Weniger Kranich-Nachwuchs in Ostdeutschland
Weniger Brachen nach Wegfall der Verpflichtung zur Flächenstilllegung und damit eine veränderte Landnutzung mit verstärktem Maisanbau und Verlust von Brachen, das ist einer der Gründe, die die Experten von Kranichschutz Deutschland als Ursache dafür sehen, dass in Zentralmecklenburg in diesem Jahr nur 33% der Kranichpaare erfolgreich Junge aufzog (Vergl. 2010: 50%). In Nordvorpommern waren sogar nur 26% der Kranichpaare erfolgreich mit ihrem Brutgeschäft. Die Frühjahrs- und Frühsommertrockenheit führten zur Begünstigung der Fressfeinde Fuchs und Schwarzwild durch das Trockenfallen der Brutplätze. Zudem hätten sich Unwetter im Juli ungünstig ausgewirkt.
In der Diepholzer Moorniederung gab es in diesem Jahr 35 bis 40 besetzte Kranich-Brutreviere, 14 Paare siedelten allein im südlichen Wietingsmoor (Neustädter Moor) zwischen Freistatt und Wagenfeld.
(Quelle: Homepage der Kranichschutz Deutschland gGmbH, BUND Dieph. Moorn.) |
| 22.08.2011 |
Erneut mehr Wiesenweihen
Mit 33 Brutrevieren, 23 erfolgreichen Bruten und 68 flüggen Jungvögeln entwickelte sich der Brutbestand der Wiesenweihe in der Region erneut positiv. Zuwächse gab es besonders am nördlichen Wietingsmoor und im Großraum Uchte (Landkreis Nienburg). Bereits im Vorjahr hatten die Bestandsaufnahmen und Nestschutzbemühungen ein stabiles Ergebnis gebracht, dass weit über den Zahlen der 1990er Jahre liegt.
Dass die Zahl der Bruten in der Diepholzer Moorniederung dann nochmals um 5 gestiegen ist, überraschte Friedhelm Niemeyer vom BUND dann doch, zumal die Entwicklung normalerweise in Wellen parallel zum Mäusevorkommen verläuft. In diesem Jahr wäre auch eine leichte Bestandsabnahme im Vergleich zum letzten Jahr nicht unwahrscheinlich gewesen.
Als ein Grund für einen guten Bruterfolg der Wiesenweihe wie auch anderer Bodenbrüter wird ein sehr geringer Fuchsbestand gesehen. Die Staupe wird hier als Ursache vermutet.
Auch die Sommertrockenheit dürfte das Brutgeschäft der Wiesenweihen begünstigt haben.
Der Landkreis Diepholz ist derzeit der Verbreitungsschwerpunkt der Wiesenweihe in Niedersachsen. |
| 02.06.2011 |
Steinhuder Meer: Fischotter zurückgekehrt
Als nachtaktive Tierart wird er selten gesehen, aber die Fotos einer Wildkamera ließen bereits im Mai 2010 keine Zweifel über die Rückkehr des Fischotters an das Steinhuder Meer mehr zu. Und schon gibt es aktuten Regelungs- und Diskussionsbedarf zwischen Fischern und Naturschützern, da die gesetzlich geschützten Tiere sich in Reusen und Netzen verfangen und so umkommen können. Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, zeigte sich erfreut darüber, dass es bei Gesprächen zu einvernehmlichen Lösungen gekommen sei, berichtete die "Hannover Zeitung". |
| 02.06.2011 |
Naturschutzgroßprojekt Uckermärkische Seen abgeschlossen
Mit 20,5 Millionen Euro sei das bislang größte und eines der erfolgreichsten Naturschutzgroßprojekte Deutschlands abgeschlossen worden, erklärte Brandenburgs Umweltstaatssekretär Daniel Rühmkorf Anfang Mai in Templin. Auf 700 Hektar sei der Wasserstand angehoben worden. Dies nütze z.B. Moorfrosch, Rotbauchunke, Seeadler und Fischotter. Durch verschiedene Maßnahmen wie den großzügigen Flächenankauf oder die langfristige Umsetzung von Pflege- und Entwicklungsplänen bleibe der Projekterfolg nachhaltig gesichert. |
| 02.06.2011 |
Rhön-Birkwildförderer setzen Auswilderung fort
Bereits bei der Balz beobachtet wurden einige der jüngst freigelassenen 15 Schweden-Birkhähne, die in diesem Frühjahr zur Auffrischung der Genetik des einheimischen Bestandes in die Lange Rhön transportiert wurden. Es gelang leider nicht, Hennen in Schweden zu fangen. Dennoch kann man optimistisch sein, dass Birkwildhegeringleiter Christoph Helm in einigen Jahren eine positive Zwischenbilanz des Auswilderungsprojektes ziehen kann. Lesen Sie einen spannenden Bericht über die anstrengende Fahrt der Naturschützer nach Ljusdal (Mittelschweden) in der Fuldaer Zeitung ...
http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten/fulda _und_region/Fulda-Region-Birkwild-Auswilderung- wird-fortgesetzt;art25,414998 |

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30.04.2011 Immer noch rastende Kraniche im Wietingsmoor
Zusammen mit den "einheimischen" Übersommerern halten sich noch mehrere hundert Kraniche z.B. im mittleren Wietingsmoor auf, bevor sie voraussichtlich in den nächsten 2 Wochen nordostwärts weiterziehen. Sie sind teilweise vom neuen Beobachtungspunkt bei Deckertau nördlich von Freistatt auf dem Hochmoorgrünland zu beobachten.
Das Damwild ist hier sehr tagaktiv und äst in großen Rudeln auf diesen Flächen.
Foto: Rastende Kraniche im mittleren Wietingsmoor bei Deckertau, 30.04.2011
Foto: Damwild im mittleren Wietingsmoor, 29.04.2011 |
| 30.04.2011 |
Feuer im Hohen Venn
Das zur Eifel und den Ardennen gehörende Hohe Venn, eines der bekanntesten Moorgebiete Europas, stand nach Ostern zu mehr als einem Fünftel auf über 1000 Hektar in Flammen. 350 Feuerwehrleute waren im Einsatz und haben den Brand inzwischen unter Kontrolle. Von einer vorsätzlichen Brandstiftung als Ursache sei nicht auszugehen, berichtete der "Focus", sehr wohl aber von Fahrlässigkeit. Sehen Sie hierzu den Filmbericht der "Tagesthemen".
http://www.tagesthemen.de/ausland/ brandnaturschutzgebiet100.html |

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30.04.2011 Bericht "Vögel in Deutschland 2010"
Wussten Sie, dass sich der Bestand des Bienenfressers in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz mit knapp 600 Brutpaaren (2010) weiterhin positiv entwickelt und und dass 179 Birkhühner in der Lüneburger Heide vorkommen? Das und vieles mehr ist im Bericht "Vögel in Deutschland 2010", herausgegeben von C. Sudfeldt, R. Dröschmeister, T. Langemach & J. Wahl (DDA, BfN, LAG VSW, Münster) nachzulesen:
http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/ themen/monitoring/Voegel_in_Deutschland_2010.pdf
Foto: Bestandszuwachs in Deutschland: Bienenfresser |
| 21.04.2011 |
Algenproblematik am Dümmer noch nicht gelöst
Die Bornbachumleitung sollte die Algenkuh vom Dümmereis bringen. Nun scheint sich herauszukristallisieren, dass die Erwartungen vielleicht etwas zu hochgesteckt waren. Die Phosphatwerte sind nach wie vor hoch und die Verschlammungstendenz scheint kaum verringert zu sein. Deshalb müssen weitere Schritte zur Sanierung des Dümmers wie der Bau des ürsprünglich vorgesehenen Großschilfpolders folgen. Damit sei allerdings auch in Zukunft nicht zu rechnen, wie Rudolf Gade vom Niedersächsischen Umweltministerium anlässlich der "1. Limnolgischen Fachtagung Dümmer See" erklärte.
Lesen Sie mehr dazu im Bericht der Kreiszeitung ...
http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis- diepholz/diepholz/bornbach-umleitung-reicht-nicht-1172030.html |
| 21.04.2011 |
"Niedersächsisches Umweltministerium steht zum Projekt Hannoversche Moorgeest" ...
... stellte Umweltstaatssekretär Dr. Stefan Birkner nunmehr fest. Allerdings soll die Umsetzung nicht, wie ursprünglich vorgesehen, mit Bundesmitteln, sondern mit einer EU-Förderung realisiert werden. Ulrich Schmersow, umweltpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, sieht die Lage nicht so optimistisch.
Lesen Sie mehr dazu bei umweltruf.de ...
http://www.umweltruf.de/news/111/news3.php3?nummer=1712 |
| 21.04.2011 |
Rhön-Birkwild: Sieben Hähne und sechs Hennen gezählt
Alljährlich blicken die mitteleuropäischen Birkhuhnfans im Frühjahr und im Herbst gespannt auf die Lange Rhön. Hier wurden besonders viele Anstrengungen unternommen, um eines der letzten außeralpinen Vorkommen dieser seltenen Rauhfußhühner zu erhalten. Die Rhön-Naturschützer veröffentlichen Zahlen, die zeigen, wie sich der Bestand des Birkwildes weiterentwickelt hat. Zudem wird derzeit versucht, mit der Auswilderung schwedischer Birkhühner eine Auffrischung der Genetik der wenigen verbliebenen Tiere hinzubekommen und so die Reproduktionsrate zu erhöhen. Sollte das Projekt nach holprigem Start erfolgreich sein, könnte auch in anderen Gebieten wieder Hoffnung auf die Rückkehr dieser Art aufkeimen.
Von den sieben Birkhähnen, die von der ornitholgischen Arbeitsgemeinschaft Unterfranken und der Jägerschaft in diesem Frühjahr gezählt wurden, waren drei oder vier "Schweden", stellte Schutzgebietsbetreuer Torsten Kirchner fest. Eine Bilanzziehung des Auswilderungsprojektes sei erst nach fünf Jahren sinnvoll.
Mehr Details lesen Sie im Bericht der Mainpost ...
http://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/ Birkwild-auf-niedrigem-Niveau;art20297,6107817 |
| 09.03.2011 |
Das Jahr 2040 als Deadline für den Torfabbau in Niedersachsen ...
... daran sollte auf jeden Fall festgehalten werden, so sieht es jedenfalls der Moorschutzexperte Dr. Reinhard Löhmer aus Hannover. Dass es anders kommen könnte, wird angesichts der geplanten Novelle des niedersächsischen Landesraumordnungsprogrammes befürchtet.
Auf die Freigabe von mehreren tausend Hektar Hochmoorgrünlandflächen zum Torfabbau sollte das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium aus der Sicht Dr. Löhmers verzichten, und zwar vorrangig aus Klimaschutzgründen.
Lesen Sie mehr dazu im Hamburger Abendblatt ...
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article 1801138/Torfabbau-Der-Kampf-um-die-letzten-Moore.html |
| 09.03.2011 |
"Den Worten müssen Taten folgen"
Stefan Bachmann setzt sich in einem Beitrag im "Beobachter Natur" mit der Entwicklung von Schutzgebieten in der Schweiz auseinander. Schilder und Label allein verbessern noch nicht den Naturhaushalt, das ist die Quintessenz seiner Analyse aktuellen Zeitgeschehens bei den Eidgenossen.
Mehr lesen ...
http://www.beobachter.ch/natur/umweltpolitik/artikel/ landschaften_raffiniertes-marketing-im-namen-der-natur/ |

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27.02.2011 Die Vögel ziehen wieder
Eilig mit dem Weiterzug hatten es einige tausend Kraniche, die bereits Mitte Februar im Wietingsmoor und anderen Mooren der Region gezählt wurden. Nun scheint, gebremst durch die anhaltende Ostwindlage, die zweite Kranichwelle in der Diepholzer Moorniederung anzukommen. Die Beobachtungsmöglichkeiten dürften in den nächsten Tagen auch tagsüber auf Wiesen und Äckern recht günstig sein, wo auch noch viele Schwäne und Gänse zu sehen sind.
Zum Erleben des Abendeinfluges der Kraniche reicht es aus, eine Stunde vor Sonnenuntergang eine der verschiedenen Beobachtungseinrichtungen aufzusuchen. Erfolgversprechend ist hierfür auch ein neu geschaffener Beobachtungshügel im mittleren Wietingsmoor nördlich von Freistatt auf dem Weg nach Deckertau. Hier im mittleren Wietingsmoor übernachten seit Jahren besonders viele Kraniche. Da die Kraniche von Osten manchmal über diesen Aussichtspunkt in den dann hoffentlich roten Abendhimmel fliegen, stehen auch die Chancen für interessante Fotos gut.
Durch das ruhige Wetter sind manche Kiebitze, die in den letzten Tagen begleitet von den durchziehenden Vertretern der "Luftwaffenfraktion" wie Merlin oder Rotmilan angekommen sind, bereits in Balzstimmung. Man hört ihre Balzflüge aus dem Moor, wie auch den Reviergesang der ersten Feldlerchen.
Der neue Beobachtungshügel in der Karte beim Niedersächsischen Umweltministerium ...
http://www.natur-erleben.niedersachsen.de/ suche/navigator.php?id=3948-900000001&reset=1
Foto: Februar 2011 - Merlin-Weibchen am südlichen Wietingsmoor bei Brümmerloh. |
| 26.01.2011 |
Alter von "Moora" auf etwa 2600 Jahre datiert
Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerin arbeitet an der Erforschung der 2005 im Großen Moor bei Uchte (Landkreis Nienburg) bei Torfabbauarbeiten gefundenen Moorleiche "Moora". Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden am 20. Januar 2011 Ergebnisse vorgestellt.
"Moora" starb im Alter von etwa 16 bis 19 Jahren und musste möglicherweise als Sklavin hart arbeiten. Die Überreste ihres Körpers weisen auf eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen sowie zeitweiliger Mangelernährung hin.
Trotz erkennbarer Schädelfrakturen ist die Todesursache noch nicht geklärt. Das Gesicht glauben die Forscher allerdings virtuell gut rekonstruieren zu können.
Lesen Sie mehr dazu in der Online-Ausgabe der "Welt" ...
http://www.welt.de/wissenschaft/article12268798/ So-huebsch-war-Moora-zu-Lebzeiten-vor-2650- Jahren.html |
| 10.01.2011 |
Stürmische Zeiten in der Diepholzer Moorniederung
Der Wind bremst oder beschleunigt den Kranichzug, aber auch die Bewegungen der Kranichtrupps zwischen Schlafplatz und Nahrungsflächen innerhalb des Rastraumes werden von ihm beeinflusst. Michael Blaschke und Team überzeugten sich im vergangenen Herbst vor Ort davon.
Sehen Sie den Filmbeitrag des WDR vom 16.11.2010 ...
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/ 2010/11/16/lokalzeit-owl-natur.xml; jsessionid=0FD2E13148895DCAECC29 C3034FCC029.mediathek1 |

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 Feldgrille (Gryllus campestris). Rund um den Langen Berg in Ströhen breitet sie sich immer mehr aus und hat es bei ihrem "Eroberungsfeldzug" inzwischen bis zur Westseite des Neustädter Moores geschafft.
 Blick in die Weite des Nördlichen Wietingsmoores.
 16 Wiesenweihenpaare brüteten 2011 am Wietingsmoor. Foto: Junge Wiesenweihe, Fr. Niemeyer.
 Kraniche im Anflug auf das Wietingsmoor.
Weserkurier 07.02.06: Immer mehr Menschen suchen im Urlaub die Natur
 Niedersachsens zwölf Naturparks ziehen viele Touristen an / Gebiete sind weniger streng geschützt als Nationalparks
Wirkung von WKA's auf Vogelbestände unterschätzt?
Gericht verbietet Windkraftanlagen zum Schutz von Greifvögeln
Gefahr im Anflug

Bewohner mäßig gedüngter Moorwiesen und leicht verbuschter Wegseitenränder: Das Landkärtchen (Araschnia levana).
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