Neuigkeiten, Beobachtungen

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02.04.2013 Brutsaison verzögert sich
Aufgrund der andauernden Kälte starten die Brutvögel im Hochmoor um etwa zwei Wochen verzögert in die diesjährige Brutsaison. Am gestrigen Ostermontag waren erst wenige Revieranzeiger bei den frühen Arten wie dem Großen Brachvogel, dem Kiebitz, dem Wiesenpieper, dem Schwarzkehlchen und der Feldlerche feststellbar. Die Kraniche haben ihre Brutreviere sicher besetzt, aber auch hier dürfte es zu einem späteren Legebeginn kommen. Es sind auch noch auffallend viele Rastvögel im Gebiet, z.B. Blessgänse, Sing- und Zwergschwäne und auch noch viele Kraniche.
Mit der von den Wetterdiensten vorhergesagten Erwärmung in der nächsten Woche kommt es in diesem April voraussichtlich zu einer Konzentration des Frühlingserwachens der Vogelwelt und des gleichzeitig auftretenden, gehäuften Auftretens von Zugvögeln in den Mooren. So geballt ist es wahrscheinlich nicht alle zehn Jahre erlebbar.
Für Kranichfreunde besteht z.B. eine besonders gute Aussicht, Brutkraniche neben vielen Rastkranichen und durchziehenden Greifvögeln wie dem Merlin zu beobachten. Um die Kranichbrutpaare von den Aussichtstürmen zu sehen, wird in aller Regel ein Spektiv und ein wenig Geduld mitzubringen sein.
Foto: Kranich-Brutpaar im nördlichen Wietingsmoor am 01.04.2013
Foto: Seeadler am Wietingsmoor am 01.04.2013, vom Futterneid der Rabenkrähe nicht sehr beeindruckt |

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10.03.2013 Mehr Saatgänse an den Mooren
Bis zu etwa 10.000 Saatgänse (Anser fabalis) kommen in starker Abhängigkeit von der Witterung von November bis Anfang März an und in den Mooren der Diepholzer Moorniederung als Wintergäste vor. Ruhige Schlafplätze und gute Nahrungsflächen dürften ähnlich wie beim Kranich ausschlaggebend dafür sein, dass die Tendenz steigend ist. Hinzu kommt ein Verzicht auf die Bejagung, der von meisten Jägern eingehalten wird. Dennoch sind die Fluchtdistanzen recht groß und nehmen nach Ende der Jagdzeit in Niedersachsen (15. Januar) ab.
Die Art ist in der Region nicht ganz so häufig wie die Blässgans. Bei Kälteeinbrüchen weichen die Vögel nach Westen und Südwesten aus. Ebenso schnell sind sie bei milderen Temperaturen wieder im Gebiet. Saatgänse sind in der Lage, in kurzer Zeit große Entfernungen zurückzulegen.
Vogelkundler unterscheiden gerne verschiedene Saatgansrassen, darunter die Waldsaatgans (Anser fabalis fabalis, groß, langer Hals und Schnabel) und die Tundrasaatgans (Anser fabalis rossicus, kleiner, gedrungen, kurzer Hals und Schnabel). Zu beachten ist dabei, dass auch Mischindividuen vorkommen und dass innerhalb der Rassen die Schnabelfärbung nicht einheitlich ist.
Foto: Saatgänse zwischen Wietingsmoor und Oppenweher Moor im Februar 2013, darunter einige Blässgänse. |
| 12.02.2013 |
McAllister-Regierung beschloss 17-Punkte-Konzept zur Dümmersanierung
Bau eines Großschilfpolders, Beratung der Landwirte beim Gewässerschutz und Renaturierungsmaßnahmen an der Hunte: Das sind Punkte, die das am 29.01.2013 von der schwarz-gelben Landesregierung beschlossene Konzept zur Dümmersanierung enthält und für das 18 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen. Die sich gerade bildende neue Landesregierung unter Stephan Weil muss das Vorhaben bestätigen. Lesen Sie mehr dazu beim NDR.
www.ndr.de/regional/niedersachsen/ emsland/duemmer189.html |
| 12.02.2013 |
Bagger im Königsmoor befreit
"Eine Fahrt mit dem Bagger ins Moor könnte spannend werden!", diese Erfahrung wurde jüngst auch im Königsmoor (Schleswig-Holstein) gemacht. 4 Wochen wurden die Bergungsarbeiten von einem Fernsehteam, einer Webcam und vielen Schaulustigen begleitet, nachdem ein Bagger im Torfkörper versackt war. Schließlich gelang es mit viel Mühe, die Maschine herauszuziehen. Sehen Sie das Video des Schleswig-Holstein Magazins und schauen Sie in zufriedene Gesichter.
www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ s-h_magazin/media/shmag19653.html |
| 12.02.2013 |
Reportage landwirtschaftliches Lohnunternehmen
In der Diepholzer Moorniederung ist die Landwirtschaft immer noch ein prägender Wirtschaftsfaktor. Für verschiedene Maßnahmen des Feldbaus und der Grünlandbewirtschaftung steht häufig nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung, daher ist natürlich maschinelle Schlagkraft gefragt. Die Landwirte lassen sich besonders bei der Ernte gerne von Lohnunternehmern helfen, um die Arbeiten bewältigen zu können. Die Bedeutung dieser Dienstleister ist in den letzten Jahren stetig gewachsen; sie sind eigentlich kaum noch wegzudenken. Die NDR-Reportage von Johann Ahrends und Thomas Fischer zeigt einen interessanten Einblick in das Lohnunternehmen Jörg und Günter Henke aus Wagenfeld-Ströhen am südlichen Wietingsmoor auf youtube als ein Beispiel, stellvertretend für die verschiedenen Lohnbetriebe der Region…
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29.12.2012 Wieviele Windkraftanlagen verträgt ein Kranichrastplatz?
Auch wenn beim Durchfahren der Diepholzer Moorniederung der Eindruck entstehen kann, dass die Gegend ja schon ganz schön vollgestellt oder “verspargelt” ist, reißen die Begehrlichkeiten und Anträge für neue Windkraftanlagen nicht ab. Anfang Dezember wurde im Rahmen eines Infoabends der SPD über mögliche neue Anlagen in der Stadt Diepholz diskutiert. Lesen Sie dazu den Bericht in der Kreiszeitung ...
www.kreiszeitung.de/nachrichten/ landkreis-diepholz/diepholz/ anhoerung-abgeschlossen-2650637.html
Foto: Windkraftanlagen in der Diepholzer Moorniederung, hier auf der Wietingsmoor-Ostseite. Braucht die Region noch mehr davon? |

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29.12.2012 Weihnachten 2012: Blässgänse und Silberreiher dominierten den Eindruck am Dümmer
Mehrere tausend Blässgänse und etwa 200 Silberreiher zogen am 26.12.2012 die Aufmerksamkeit relativ vieler Besucher auf sich, die die milde Witterung für Wanderungen und Birding nutzten. Erst als sich ein Seeadler in die Luft emporhob, hatte der natürlich die Bewunderung auf seiner Seite. Die jagdaktiven Seeadler sorgten auch unter den vielen Enten und Kormoranen im Bereich der Südbucht für Wirbel.
Die bis zu etwa 45.000 zeitgleich in diesem Herbst anwesenden Kraniche haben die Diepholzer Moorniederung durch die kalte 1. Dezemberhälfte weitgehend geräumt, dennoch standen nun südwestlich des Sees noch etwa 32 Vögel. Insgesamt dürften noch etwa 500 Kraniche in der Region sein.
Foto: U.a. sorgte dieser Waldwasserläufer (Tringa ochropus) am 26.12.2012 dafür, dass die Familie der Schnepfenvögel am Dümmer nicht verwaist war. Waldwasserläufer sind im Winter zwar rar, im übrigen Jahresverlauf hat ihr Bestand in den vergangenen Jahren wahrscheinlich zugenommen und sie kommen in der Region sogar häufig vor, wo belaufbare Schlammbänke zu finden sind.
Foto: Äsende Blässgänse im Ochsenmoor. |
| 22.12.2012 |
Weihnachtsgrüße
"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich ..."
Den Beginn dieses Liedtextes von Pfarrer Georg Weissel aus dem Jahr 1623 kennt hierzulande wohl jeder.
Tatsächlich ist das Kommen des Herrn der Herrlichkeit, Jesus Christus, keine romantisch verklärte Vorstellung aus dem frühen 17. Jahrhundert. Er kam zum ersten Mal, von den Propheten im Alten Testament vorhergesagt (z.B. Jeremia 23, 5 + 6), vor etwa 2000 Jahren und wir feiern dieses Ereignis Jahr für Jahr im Dezember.
Aber die Bibel spricht auch vom zweiten Kommen des Herrn. Wie wird das geschehen? Das fragten sich scheinbar schon die Jünger nach seiner Kreuzigung und Himmelfahrt, und im Kap. 1 der Apostelgeschichte heißt es in Vers 11:
"Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel."
Und beim Propheten Jesaja heißt es im Kapitel 63, Vers 1:
"Wer ist der, der von Edom kommt, von Bozra in grellroten Kleidern, er, der prächtig ist in seinem Gewand, der stolz einherzieht in der Fülle seiner Kraft? – Ich bin´s, der in Gerechtigkeit redet, der mächtig ist zu retten."
Jesus kehrt also in der Provinz Edom nahe bei Bozra zurück. Das liegt im heutigen Jordanien, die Stadt Bozra hat heute einen anderen Namen. Es wird noch nicht morgen sein, denn zuvor wird es weltweite Turbulenzen geben, das Volk Israel in große Schwierigkeiten geraten; es wird Krieg im Nahen Osten geben, das deutet sich heute bereits sehr konkret an. Wenn der militärisch geschlagene Überrest Israels sich in ein jordanisches Gebirge zurückzieht, dann sind wir nur noch einen Wimpernschlag vom zweiten Kommen Jesu Christi entfernt.
(Zitate aus der Elberfelder Bibelübersetzung)
Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2013 Gottes reichen Segen und uns allen den Mut, die Tür zu unserem Herzen hoch und die Tor weit zu machen für die Herrlichkeit des Herrn, jetzt schon erlebbar durch den Heiligen Geist.
Vielen Dank für Ihr Interesse an diesen Webseiten! Vergessen Sie nicht, 2013 Touren in die Diepholzer Moorniederung zu planen! Kommen Sie nicht erst im Oktober zur Kranichrast! Die Kranich-Brutpaare kehren schon ab Ende Februar zurück und die Brachvögel besetzen im März ihre Brutreviere. Spätestens im Mai zur Wollgrasblüte hoffe ich Sie dann in einem der Moore zu treffen!
Kurt Gödecke |

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22.12.2012 Neue Besucherplattform im Uchter Moor
Von Darlaten (Samtgemeinde Uchte) aus wird ab dem kommenden Jahr die neue Besucherplattform einen komfortablen Blick auf die Kranich-Schlafplätze im Großen Moor bei Uchte auf der Ostseite der Diepholzer Moorniederung bieten. Sie ergänzt in diesem Moor den großen Aussichtsturm bei Essern.
Foto: Blick in die neue Aussichtsplattform am Nordostrand des Uchter Moor kurz vor der Fertigstellung im Dezember 2012 |
| 22.12.2012 |
Fachzentrum wird gefördert
Einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 1,6 Mill. Euro als Förderung für den Bau des Europäischen Fachzentrums für Moor und Klima (EFMK) am südlichen Wietingsmoor überreichte Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) in der 2. Dezemberwoche an Bürgermeister Wilhelm Falldorf. Damit ist ein wesentlicher Teil der Finanzierung gesichert; im Frühjahr 2013 soll mit dem Bau begonnen werden. Lesen Sie mehr im Diepholzer Kreisblatt…
www.wagenfeld.de/inhalt/showfoto.php?ids=79afd7c6979d55015 eea60d8a3427adf&hilfe=1&id=8000367&bez= |

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29.11.2012 Mehr Damwild
Wie in ganz Niedersachsen breitet sich das Damwild auch in der Diepholzer Moorniederung aus. Nach dem mittleren Wietingsmoor, wo schon seit Jahrzehnten Damwild in großer Zahl vorkommt, und dem nördlichen Wietingsmoor besiedelt diese Schalenwildart jetzt auch das südliche Wietingsmoor.
Über die Entwicklung der Damwildstrecke in Niedersachsen lesen Sie mehr in der "Wild und Hund" ...
www.wildundhund.de/438,7389/
Foto: Damhirsch im Sommer am Wietingsmoor |
| 29.11.2012 |
Staupe-Epidemie noch nicht vorüber
Nachweise im Räumen Minden-Lübbecke und Ostwestfalen/Lippe sowie Beobachtungen in anderen Landesteilen lassen den Schluss zu: Die Staupe dezimiert weiterhin zumindest regional die Haarraubwildbestände. Hunde sollten daher unbedingt gegen diese Viruserkrankung geimpft werden.
Lesen Sie mehr dazu in der Lippischen Landeszeitung ...
www.lz.de/aktuelles/aktuelle_ meldungen_aus_der_region/7256985_ Staupe_breitet_sich_in_Lippe_aus.html |
| 29.11.2012 |
Landkreis Diepholz erwartet den Wolf
Der Förderverein der Stiftung Naturschutz im Landreis Diepholz hatte eingeladen (Hotel Roshop, Barnstorf, 16.11.2012) und der Vortrag von Frau Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., ließ vor 150 interessierten Besuchern keinen Zweifel aufkommen: Auch im Landkreis Diepholz ist in nächster Zeit mit dem Auftreten zumindest einzelner Wölfe zu rechnen. Das lässt das Wanderverhalten dieser Art und die Verbreitungstendenz der zurückliegenden Jahre erwarten.
Neben verschiedenen Nachweisen von Einzeltieren in Niedersachsen scheint sich die Art aktuell auf den Truppenübungsplätzen um Munster (Lüneburger Heide) zu etablieren. Im Landkreis Diepholz könnten die Moore als Rückzugsräume für den Wolf eine Rolle spielen.
Wildlebende Wölfe gelten als für den Menschen weitgehend ungefährlich.
Das Jägermagazin berichtet in der Ausgabe 12/2012 über eine interessante Beobachtung in der Wolfsregion Lausitz. Dort seien mehrere Wölfe gesehen worden, die kaum Scheu vor Menschen oder landwirtschaftlichen Maschinen gezeigt hätten. Drei Wölfe hätten am Tage ein Stück Rehwild auf einem Acker gerissen, auf dem gerade gepflügt wurde und sich erst durch den herannahenden Traktor zögerlich zurückgezogen. |
| 29.11.2012 |
Ende November noch hohe Kranich-Rastbestände
35.000 Kraniche wurden am 25./26.11. in der Diepholzer Moorniederung gezählt, der Rastbestand war also noch recht hoch und die Beobachtungsmöglichkeiten bei ruhigem Wetter teilweise günstig. Die Vögel stehen tagsüber recht konzentriert im Kulturland, und es ist dann doch erstaunlich, wie viele noch zu den Schlafplätzen in die Moore fliegen.
Aufgrund der fallenden Temperaturen und des Nordwindes ist jetzt Zugunruhe aufgekommen, die Gesamtzahl rastender Kraniche dürfte sich etwas verringert haben. Bei gutem Nahrungsangebot ist aber weiterhin bis Mitte Dezember mit vielen Vögeln zu rechnen. |

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25.10.2012 Zugvogel-Rastsaison vor Jahreshöhepunkt
Mit zuletzt 33.000 gezählten Kranichen steht die Rastsaison in der Region Diepholzer Moorniederung vor ihrem diesjährigen Höhepunkt. Im November sind auch noch mehr Gänse zu erwarten und so stehen die Aussichten für Besucher in den nächsten 14 Tagen gut, sehr viele Vögel zu sehen. Allerdings sollten am kommenden Wochenende Schal und Mütze nicht vergessen werden, da es recht kalt werden soll.
Einzelne Seeadler wurden in den letzten Tagen im Gebiet beobachtet.
Foto: Kranich-Sammelplatz im Wietingsmoor am 21.10.2012 |
| 25.10.2012 |
Nordrhein-Westfalen: Landwirte befürchten Nachteile durch eine mögliche Einschränkung der Jagdzeiten
Für die Landwirtschaft sei es von hoher Bedeutung, dass die bestehenden Jagdzeiten in NRW nicht eingeschränkt werden, anderenfalls sei mit hohen Wildschäden z.B. durch Tauben oder Schwarzwild zu rechnen. Darauf wies Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes, hin, berichtet proplanta.de. Mehr lesen ...
www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/ NRW-Jagdrechtsnovelle-Nicht-zu-Lasten-der-Landwirtschaft -_article1322453687.html |

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12.09.2012 Kraniche sammeln sich am Bodden
Mit etwa 7000 Vögeln bereits Anfang September lag der Rastbestand im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft etwa 25% über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre, berichtete die Kranichschutz Deutschland gGmbH auf ihrer Homepage. Ab der 2. Oktoberwoche ist mit dem Eintreffen großer Kranichmassen in der Diepholzer Moorniederung zu rechnen, die wie die Rügen-Bock-Region inzwischen zu den größten Rastplätzen Europas zählt. Erwartet werden Ende Oktober bis Mitte November 40.000 bis etwa 80.000 Vögel pro Tag in den Mooren zwischen Nienburg und Vechta.
Foto: Kraniche bei der Herbstzählung 2011 im Wietingsmoor |

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28.08.2012 Wiesenweihen-Brutsaison 2012 mit Überraschungen
30 Brutpaare mit 35 flüggen Jungvögeln meldete Friedhelm Niemeyer (BUND) in diesem Jahr für die Diepholzer Moorniederung und das nördlich angrenzende Gebiet um Twistringen. Allein um das Wietingsmoor waren 18 Brutreviere besetzt.
Zu Beginn der der Brutzeit zogen Grünroggenschläge einige Brutpaare stark an. Diese Vögel mussten sich dann alle neu orientieren. Grünroggen wird als Energieträger für Biogasanlagen angebaut um den 10. Mai gehäckselt, danach folgt in der Regel eine Maiseinsaat.
Erstaunlich viele Wiesenweihen brüteten in diesem Jahr in Roggenfeldern. Als Grund dafür wird der vielfache Umbruch von Wintergerste nach Kahlfrost vermutet. Insgesamt stand viel weniger Wintergerste auf den Feldern als in den Vorjahren.
Es war eine Brutsaison mit guter Revierbesetzung, leider waren die Feinde der Wiesenweihen auch "gut unterwegs", wenn man es so ausdrücken will. Die Anzahl der flüggen Jungvögel halbierte sich aufgrund von Prädation im Vergleich zu 2011.
Foto: Eine von 35 flüggen Wiesenweihen 2012 in der Diepholzer Moorniederung
Foto: In diesem Jahr erstaunlich häufig zu beobachten: Wiesenweihe an einem Roggen-Brutfeld am Wietingsmoor |
| 28.08.2012 |
Nitrat gegen Blaualgen in Dümmer und Lohne – geringer Fischbesatz
Auf die Algenbelastung in Folge von Überdüngung, aber auch hohe Kormoranbestände wird der geringe Fischbestand im Dümmer zurückgeführt. Zu dieser Diskussion hören Sie einen Beitrag von Radio Bremen:
www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/ nordwestradio_journal/audio94046-popup.html
Als Sofortmaßnahme gegen die Blaualgenbelastung von Dümmer und Lohne setzt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf Nitrat, das nun in den Gewässern ausgebracht wurde. Sehen Sie dazu einen Filmbericht des NDR:
www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/ blaualgen135.html |
| 28.08.2012 |
Wachtelkönig: 12 rufende Männchen am Dümmer – 200 in Niedersachsen
Auf ein gutes Jahr für den Wachtelkönig, der seltenen Wiesenralle, hat das NLWKN in einer Pressemitteilung vom 19.07.2012 hingewiesen. Auch in der Hunteniederung bei Oldenburg wurden wieder besetzte Brutreviere festgestellt. Einen noch guten Bestand gibt es im Vogelschutzgebiet Unterelbe. |

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02.07.2012 Viele singende Heidelerchen
Überraschend viele singende Heidelerchen an den Kiefernwäldern am Wietingsmoor sind ein bemerkenswertes Kennzeichen der Brutsaison 2012. Zwar sind bei den Zug- und Rastbeständen der Heidelerchen starke Schwankungen in der Literatur vermerkt, große Veränderungen der Brutbestände von Jahr zu Jahr gelten aber als eher ungewöhnlich.
Foto: Heidelerchen beim Sandbad am Wietingsmoor |
| 02.07.2012 |
Auerwild für den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
6 Wochen nach dem Freisetzen von 26, in Schweden gefangenen Auerhühnern in der Liebenwerdaer Heide zwischen Bad Liebenwerda und Finsterwalde konnte jetzt ein erster positiver Zwischenstand vermeldet werden. So habe ein großer Teil der Vögel den ersten Teil der "klassischen Such- und Orientierungsphase" überlebt und sei nicht Beutegreifern zum Opfer gefallen, berichtet die Lausitzer Rundschau bezugnehmend auf den Leiter der Naturparkverwaltung, Lars Thielemann. Im Herbst sollen weitere Auerhühner ausgesetzt werden. Lesen Sie mehr dazu in der Lausitzer Rundschau ...
www.lr-online.de/regionen/senftenberg/ Vier-Auerhuehner-tot-und-keine-kleinen-Schweden;art1054,3852642
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02.07.2012 Zweiter Wolf an der Fotofalle
Mit Hilfe einer Fotofalle gelang am 16.06. der Nachweis eines zweiten Wolfes auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord in der Lüneburger Heide. Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., rechnet damit, dass sich die Tiere noch in diesem Jahr fortpflanzen. Sehen Sie hierzu einen Filmbericht des NDR ...
www.ndr.de/regional/niedersachsen/ heide/woelfe181.html
Foto: Zweiter Wolf an der Fotofalle bei Munster am 16.06.2012, Foto: Helge John |

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29.05.2012 Rebhuhn und Wachtel gut vertreten
Die Feldhühner Rebhuhn und Wachtel zeigen auch in diesem Jahr die gewohnt gute Brutrevierbesetzung im Kulturland am Wietingsmoor. Bei der Wachtel ist die Dichte nicht ganz auf dem besonders hohen Niveau des Vorjahres.
Trotz der Einbußen in jüngster Zeit ist der Wechsel von Grünland zu Ackerflächen mit Getreide- oder Kartoffelanbau immer noch häufig anzutreffen. Zusammen mit der Offenheit der Landschaft dürfte das die Grundlage für das relativ gute Vorkommen der Rebhühner sein. Die Wachtel nutzt auch offene Moorheiden.
Foto: Am Wietingsmoor keine Seltenheit: Rebhuhn |
| 29.05.2012 |
Land Niedersachsen will mit Projekt „Arche Niedersachsen“ bedrohten und ausgestorbenen Arten helfen
In Zusammenarbeit mit zoologischen Gärten soll verschiedenen Arten wie dem Europäischen Nerz, dem Birkhuhn oder der Moorente geholfen werden. Die Moorente wird noch in diesem Jahr am Steinhuder Meer wiederangesiedelt. Lesen Sie dazu eine Pressemitteilung des niedersächsischen Umweltministeriums:
www.umwelt.niedersachsen.de/portal/ live.php?navigation_id=2147&article_id=104813&_psmand=10
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| 29.05.2012 |
Silberreiher brütet in Deutschland
Der winterlichen Anblick vieler Silberreiher am Dümmer oder den Moorrandbereichen ist inzwischen vertraut, aber das Silberreiher in Deutschland auch brüten, ist eine kleine Sensation. Sie nachzuweisen gelang in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern, berichtete das Internetportal ornitho.de am 25.04.2012. |

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03.05.2012 "Wollgrasblüte" hat eingesetzt
Jahr für Jahr ein faszinierendes Fotomotiv ist die "Wollgrasblüte" (Fruchten des Scheidigen Wollgrases) im Hochmoor. Für viele Fotografen lohnt es sich, im Mai allein dafür ins Moor zu gehen.
Foto: Faszination Wollgrasblüte im Wietingsmoor, Foto vom 01.05.2012 |

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03.05.2012 Brutzeit vor dem Höhepunkt
Trotz des Fehlens einiger Arten wie Pirol, Neuntöter oder Ziegenmelker ist die Brutzeit jetzt schon kurz dem Höhepunkt, da einige Vogelarten auch schon früh, d.h. im März, mit dem Brutgeschäft beginnen.
Foto: Wiesenweihenweibchen - an verschiedenen Stellen der Wietingsmoor-Randbereiche verpaaren sich Anfang Mai die Wiesenweihen und gründen Brutreviere (Foto vom 01.05.2012). |
| 03.05.2012 |
Pfrunger-Burgweiler Ried wird wiedervernässt
Das Pfrunger-Burgweiler Ried am Federsee in Baden-Württemberg, mit 2600 Hektar eines der größten Moorgebiete Südwestdeutschlands, wurde durch Rückbau der Entwässerungsgräben auf 550 Hektar wiedervernässt. Lesen Sie dazu einen Beitrag der Mainpost:
www.mainpost.de/regional/main-tauber/ Das-Moor-soll-zurueckkommen;art21526,6680546
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| 03.05.2012 |
Europäisches Fachzentrum Moor und Klima: Bauantrag wurde gestellt
Die Gemeinde Wagenfeld am Neustädter Moor treibt mit Unterstützung des Landkreises Diepholz und einiger anderer Organisationen und Förderer die Realisierung des Fachzentrums voran. Wenn auch noch nicht alle Fragen zur Finanzierung geklärt sind, so wurde nun jedoch der Bauantrag gestellt, berichtete die Kreiszeitung Syke am 14.04.2012:
www.kreiszeitung.de/nachrichten/ landkreis-diepholz/bauantrag-fachzentrum- schon-gestellt-2276433.html
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 Feldgrille (Gryllus campestris). Rund um den Langen Berg in Ströhen breitet sie sich immer mehr aus und hat es bei ihrem "Eroberungsfeldzug" inzwischen bis zur Westseite des Neustädter Moores geschafft.
 Blick in die Weite des Nördlichen Wietingsmoores.
 16 Wiesenweihenpaare brüteten 2011 am Wietingsmoor. Foto: Junge Wiesenweihe, Fr. Niemeyer.
 Kraniche im Anflug auf das Wietingsmoor.
Weserkurier 07.02.06: Immer mehr Menschen suchen im Urlaub die Natur
 Niedersachsens zwölf Naturparks ziehen viele Touristen an / Gebiete sind weniger streng geschützt als Nationalparks
Wirkung von WKA's auf Vogelbestände unterschätzt?
Gericht verbietet Windkraftanlagen zum Schutz von Greifvögeln
Gefahr im Anflug

Bewohner mäßig gedüngter Moorwiesen und leicht verbuschter Wegseitenränder: Das Landkärtchen (Araschnia levana).
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