Wissenswertes vom Wietingsmoor: Aktuelles, Informationen, Moornutzung, Vogelarten, Schafe, Pflegearbeiten
Informationen rund um das Wietingsmoor in der Diepholzer Moorniederung


 IMPRESSUM
 © Landschaftsservice Syke,
 Kurt Gödecke, 2004 - 2010.

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Aktuelles

Neuigkeiten, Beobachtungen


Wasserbad der Watvögel. Kiebitz, Uferschnepfe und Rotschenkel beim gemeinsamen Baden im Wiesengebiet am südlichen Wietingsmoor

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Brachvogel hechelt. Nahrungssuche in der Mittagshitze: Großer Brachvogel auf Grünland

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09.07.2010
Selbst dem Großen Brachvogel wird es zu warm

Wie übersteht man den Tag bei 35ºC? Im Schatten verweilen und ein regelmäßiges Wasserbad nehmen, da scheinen sich Tiere wenig von Menschen zu unterscheiden. Da der Große Brachvogel aber auch mal auf Nahrungssuche gehen muss, versucht er, die Hitze wegzuhecheln. Dabei ist der lange, gebogene Schnabel geöffnet.

Intakte oder renaturierte Moore haben große Wasserreserven. Bei sinkendem Wasserstand entstehenen immer wieder neue Seichtwasser- und Schlammbereiche, die optimal von Watvögeln genutzt werden können.

Foto I: Wasserbad der Watvögel. Kiebitz, Uferschnepfe und Rotschenkel beim gemeinsamen Baden im Wiesengebiet am südlichen Wietingsmoor.

Foto II: Brachvogel hechelt. Nahrungssuche in der Mittagshitze: Großer Brachvogel auf Grünland.

25.06.2010 Weniger Phosphat im Dümmersee

Ein Jahr nach Fertigstellung der 1998 beschlossenen Bornbachumleitung hat sich das algen- und schlammbildende Phosphat messbar im Dümmer verringert, und zwar um 50 Prozent. Das war nun Anlass für eine Feierstunde für die Vertreter der beteiligten Behörden und Wasserverbände. Lesen Sie mehr hierzu auf der Homepage der Oldenburgischen Volkszeitung:

http://www.ov-online.de/index.php?option=
com_content&task=view&id=324767
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25.06.2010 Nabu will Theikenmeer renaturieren

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. möchte das 240-Hektar große Naturschutzgebiet Theikenmeer im Landkreis Emsland wieder in ein lebendiges Hochmoor verwandeln. Eine neue Phase des Nabu-Moorschutzprojektes Theikenmeer wurde jetzt mit einem symbolischen ersten Spatensich begonnen, wie in einer Mitteilung der Nabu-Pressestelle zu erfahren ist. Lesen und hören Sie mehr hierzu bei reisetagebuch-emsland.de, einem Internetdienst der "ems-vechte-welle gGmbH":

http://www.reisetagebuch-emsland.de/2010/06/23/
das-hochmoor-am-theikenmeer-wird-wieder-zum-leben-erweckt/
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Beringtes Wiesenweihenmännchen am nördlichen Wietingsmoor, 02.05.2010

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05.06.2010
Wiesenweihe in der Diepholzer Moorniederung: Viele Bruten im Roggen

Die verhältnismäßig geringe Aufwuchshöhe der Wintergerste mit 20 bis 30 cm in der Nestgründungsphase (2. und 3. Maiwoche) sowie vielleicht auch der allgemein zurückgehende Anteil dieser Getreideart an der gesamten Anbaufläche dürften dazu geführt haben, dass in diesem Jahr mehr Wiesenweihenpaare ihr Nest in Roggenfeldern angelegt haben. Da Roggen später gemäht wird, sollte das für die Jungvögel nicht von Nachteil sein.

Auffallend ist bei den vom BUND koordinierten Netzschutzbemühungen auch die hohe Zahl beringter Vögel am Wietingsmoor (s. Foto), die neue Erkenntnisse über die Biologie der Wiesenweihen erwarten lassen.

Foto: Beringtes Wiesenweihenmännchen am nördlichen Wietingsmoor, 02.05.2010

28.05.2010 Torfabbau und Folgenutzung im Campemoor

Das Campemoor mit der gleichnamigen Moorsiedlung liegt am Südwestzipfel der Diepholzer Moorniederung in der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden. Bekannt ist es besonders durch die hier gefundenen, sehr alten Bohlenwege. Das Nordwestradio hat den hier zur Zeit stattfindenden Interessenkonflikt zwischen Torfabbau, Landwirtschaft, Interessen der Bewohner von Campemoor und dem Naturschutz aufgegriffen und sendet die Aufzeichnung eines Gesprächs verschiedener Interessenvertreter am 31.05.2010 um 13.05 Uhr.

Lesen Sie hierzu mehr auf der Homepage von Radio Bremen ...

http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/
nordwestradio_unterwegs/startseite112.html
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Kiebitz auf einer Ackerfläche am Wietingsmoor im Mai 2010

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17.05.2010
Wege zum Schutz des Kiebitz

Bis Anfang Juni legen Kiebitze ihre Nester an und da sie nicht nur in Mooren oder Wiesengebieten brüten, sondern ebenso häufig auch auf Ackerflächen, ist auch hier der Schutz der Bruten von Bedeutung. "Allgemeine Intensivierung der Landnutzung" nennt es Bernhard Walter von der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld, was dem Kiebitz als Vogelart hierzulande zu schaffen macht. Besonders die sich ausbreitenden Biogasanlagen provozieren kürzere Bearbeitungsintervalle auf den Feldern und erhöhen den Bedarf an Maisanbauflächen, die Kiebitze gerne zum Brüten aufsuchen. Auch am Wietingsmoor kommen derzeit Jahr für Jahr neue Biogasanlagen hinzu. Am Versmolder Bruch in Nordrhein-Westfalen bemüht man sich nach einer Markierung der Nester um eine Kooperation mit Landwirten, um Kiebitzbruten zu retten.

Sehen sie hierzu einen Beitrag von Michael Blaschke in der WDR-Mediathek ...

http://www.wdr.de/mediathek/html/
regional/2010/04/20/lokalzeit-owl-natur.xml
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Foto: Kiebitz auf einer Ackerfläche am Wietingsmoor im Mai 2010. Blanke Äcker üben eine hohe Anziehungskraft auf brutwillige Kiebitze aus und können auch durch die späten Maiseinsaaten während der gesamten Brutzeit von März bis Juni zur "Falle" für Kiebitze werden, wenn die Bewirtschaftung sehr intensiv ist.

17.05.10 Projekt Hannoversche Moorgeest vor Umsetzung der Maßnahmen

Am 30. Juni endet die dreijährige Planungsphase für die Wiederherstellung der vier Moore der Hannoverschen Moorgeest. Nach dem nun erteilten Votum des Projektausschusses zur Weiterführung dieses Naturschutz-Großprojektes hofft die Region Hannover nun auf die Unterstützung des Landes Niedersachsen und des Bundesamtes für Naturschutz.

Lesen Sie hierzu eine Pressemitteilung der Region Hannover ...

http://www.hannover.de/de/buerger/
pres_med/RH_pm-2010/pm150.html
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17.05.10 Artenschützer hoffen auf Erfolg des Birkwild-Auswilderungsprojektes in der Rhön

Bereits einen Tag nach dem Einfangen auf einem schwedischen Balzplatz konnten 11 Birkhühner in der Hochrhön freigelassen werden. Neun Hähne und zwei Hennen sollen den arg dezimierten Rhön-Birkwildbestand nicht zuletzt auch genetisch auffrischen, damit es mit dieser Vogelart im Grenzgebiet Thüringen/Hessen/Bayern wieder aufwärts gehen kann. Die jüngste Birkwild-Frühjahrzählung im Naturschutzgebiet Lange Rhön, die traditionell unter hoher Beteiligung von Jägern, Ornithologen und weiteren Naturbegeisterten durchgeführt wurde, hatte einen Frühjahrsbestand von nur noch 12 Hähnen und 4 Hennen ergeben.

Alle bisherigen Versuche, Birkhuhnbestände durch das Freilassen gezüchteter Vögel zu erhalten, gelten als gescheitert. Daher ist die Frage, ob ausgewilderte Wildvögel mehr Erfolg versprechen, sehr interessant für den Birkwildschutz.

Lesen Sie mehr hierzu bei mainpost.de ...

http://www.mainpost.de/lokales/bad-kissingen/
Elf-schwedische-Birkhuehner-in-der-Rhoen;art23460,5565323
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Kranich-Revierpaar im nördlichen Wietingsmoor, Frühjahr 2010

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22.04.2010
Kranich-Brutbestand weiterhin zunehmend

Besonders die von BUND-Mitarbeitern festgestellten etwa 10 Kranichpaare im Neustädter Moor lassen den Brutbestand im gesamten Wietingsmoor auf wahrscheinlich mehr als 16 Revierpaare ansteigen. Damit setzt sich ein seit Jahren positiver Trend fort.
Brutkraniche sind übrigens auch vom großen Turm am Hochmoorweg in Wagenfeld-Ströhen zu beobachten. In der weiten, offenen Landschaft des südlichen Wietingsmoores sind zu jeder Jahreszeit Kraniche zu sehen.

Foto: Kranich-Revierpaar im nördlichen Wietingsmoor, Frühjahr 2010

22.04.10 Veranstaltungshinweis: Hoffest der Schäferei Teerling mit Einweihung des Tourismusprojektes "Spurwechsel" der Gemeinde Wagenfeld ...

... am Freitag, 14. Mai 2010, ab 11.00 Uhr; Festakt ab 14.30 Uhr auf dem Schäferhof mit Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander.
Zu erleben ist neben der Schafschur der Spurwechsel zwischen Moorpadd, der Ströher Moorbahn und den Auenland-Draisinen. Auf die Besucher wartet auch ein besonderes kulinarisches Angebot und ein kleiner Markt mit heimischen Produkten.
Einen Flyer zum Tourismusprojekt "Spurwechsel" finden Sie als 3 MB-Download auf der Homepage der Gemeinde Wagenfeld

Zum Flyer ...

http://www.wagenfeld.de/inhalt/datei.php?id=ODAw
MDE4MzstOy91c3IvbG9jYWwvZXRjL2h0dHB
kL3ZodGRvY3MvY21zL3dhZ2VuZmVs
ZC9tZWRpZW4vaW50ZXJuL2ZseWVyX3
NwdXJ3ZWNoc2VsX2FubGFnZV8yLnBkZg%3D%3D
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Guter Start in die Brutsaison 2010: Raubwürger im Wietingsmoor

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Erfolgreich brütender, beringter Brachvogel 2009 im Kulturland auf der Ostseite des Wietingsmoores

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05.04.2010
Großer Brachvogel und Raubwürger im Wietingsmoor:

Revierbesetzung zu Beginn der Brutsaison auf dem Niveau der Vorjahre

Die traditionellen Brutreviere dieser beiden Vogelarten sind inzwischen besetzt. Die Brachvogelpaare kämpfen um die besten Flächen mit kurz gehaltener Vegetation, guter Nahrungsbasis und offenen Wasserstellen. Bei einer mittleren Reviergröße von etwa 40 Hektar wird es im Hochmoor teilweise schon zu eng, so dass einige Paare auf die Äcker und Wiesen der Randbereiche ausweichen müssen. Auch hier sind sie nicht ohne Chance auf einen erfolgreichen Brutverlauf, wie man im vergangenen Jahr z.B. in Neuland auf der Ostseite des Wietingsmoores sehen konnte.

Der Brutbestand des Raubwürgers wird in diesem Jahr niedersachsenweit durch die Staatliche Vogelschutzwarte in Kooperation mit der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung erfasst. Daher wird diese Art natürlich auch im Wietingsmoor besonders beachtet. Durch eine Vielzahl von Pflegemaßnahmen und ein scheinbar auch gutes Mäusevorkommen hat die Brutsaison gut begonnen.

Nicht nur im Wietingsmoor, sondern mancherorts werden Erholungslandschaften durch Heidepflege erhalten, aber auch manche Tierart wie Raubwürger, Heidelerche oder Kreuzotter wird hierdurch unterstützt. Ein weiteres Beispiel ist der Naturpark Kellerwald-Edersee. Lesen Sie mehr hierzu in der Online-Ausgabe der HNA:

http://www.hna.de/nachrichten/
kreis-waldeck-frankenberg/frankenberg/
heide-wieder-luft-686771.html
Externer Link

Foto I: Guter Start in die Brutsaison 2010: Raubwürger im Wietingsmoor.

Foto II: Erfolgreich brütender, beringter Brachvogel 2009 im Kulturland auf der Ostseite des Wietingsmoores.

Wanderfalke (Falco peregrinus)

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10.03.2010
In den kommenden Tagen voraussichtlich starker Kranichzug

Nach dem jüngsten Wintereinbruch wurden aufgrund der Synchronzählungen 6500 Kraniche in der Diepholzer Moorniederung festgestellt. Mit dem auf westliche Richtungen zurückdrehenden Winden und den zu erwartenden milderen Temperaturen werden sich die in Frankreich und Spanien "in den Startblöcken" sitzenden Kraniche vermutlich auf den Weg machen. Daher kann insbesondere für Samstag ein Besuch am Dümmer, im Rehdener Geestmoor oder am südlichen Wietingsmoor empfohlen werden. Auch andere Zugvogelarten dürften dann unterwegs sein.

Veranstaltungshinweis:

Peregine Meeting
In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern leben inzwischen wieder 25 baumbrütende Wanderfalkenpaare. Diesen Artenschutz-Erfolg nimmt der Arbeitskreis Wanderfalkenschutz e.V. zum Anlass für eine vom 27. bis zum 31. Mai 2010 gemeinsam mit dem Landesumweltamt Brandenburg geplante Tagung mit Exkursionen und Fachvorträgen unter dem Thema "Der erfolgreiche Abschluss des Wiederansiedlungsprojektes für eine Baumbrüter-Population des Wanderfalken im bewaldeten Tiefland Mitteleuropas". Mehr dazu lesen Sie beim Landesumweltamt Brandenburg ...

http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/
2334/vsw_falke.pdf
Externer Link

Anmeldeinfos zur Tagung gibt es beim Arbeitskreis Wanderfalkenschutz unter der Rubrik "Termine": http://www.aws-freiberg.de/Externer Link

Foto: Wanderfalke (Falco peregrinus). Die Entwicklung des am Boden in Hochmooren brütenden und des baumbrütenden Nistplatztyps erscheint besonders interessant.

Pflege- und Instandsetzungsarbeiten vor dem saisonalen Abschluss

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Kranichrasttrupp an der Großen Aue südlich von Deblinghausen, Landkreis Nienburg

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27.02.2010
Pflege- und Instandsetzungsarbeiten vor dem saisonalen Abschluss

Die Rückkehr vieler früher Zugvögel wie Feldlerchen, Kraniche, Gänse oder nach Winterflurcht auch Raubwürger läutet zur Zeit das Ende der Moorpflegearbeiten des Winterhalbjahres ein. Ende Februar sind bereits einige tausend Kraniche bei ihrem Zwischenstopp an den Mooren eingetroffen. In den nächsten Tagen werden die Kranichbrutpaare der Region ihre Reviere aufsuchen. Er sonst schon im Februar zu beobachtende Massendurchzug von Kiebitzen und Goldregenpfeifern hat zur Zeit noch nicht stattgefunden und es bleibt abzuwarten, ob sich die milde Witterung schon gegen die Kälte im Osten durchsetzen kann.

Foto I: Die Zivildienstleistenden Paul Brockes und Sebastian Grapow hier Ende Februar 2010 beim Freistellen eines Binnendünenbereiches am Hohen Moor nordwestlich von Steyerberg, Landkreis Nienburg/Diepholzer Moorniederung.

Foto II: Ausschnitt aus einem Kranichrasttrupp an der Großen Aue südlich von Deblinghausen, Landkreis Nienburg.

27.02.10 Uchter Moorbahn will Angebot erweitern

Die Kombination aus Moorbahnfahrt und Spargelessen ist der Renner bei der Uchter Moorbahn. Am Osterwochenende 4. und 5. April 2010 soll die Saison in Essern mit Torfstechen eröffnet werden. Eine neue Lore und eine Bahnsteigüberdachung sind geplant.

Lesen Sie mehr hierzu im Mindener Tageblatt ...

http://mt-online.de/lokales/nachbarschaft/uchte/
3402101_Uchter_Moorbahn_muss_
Angebot_ausbauen.html
Externer Link

17.02.10 Bund für Umwelt- und Naturschutz vermisst Moorschutzprogramm des Bundes

Anlässlich des "Welttages der Feuchtgebiete" am 02.02.2010 hat der Vorsitzende des BUND, Hubert Weiger, ein Moorschutzprogramm des Bundes angeregt, da die bisherigen Bemühungen zur Renaturierung von Mooren nicht ausreichten. Auch zum Schutz der osteurpäischen Moore sei zudem ein Verbot der Torfverarbeitung in Deutschland zu erwägen.

Lesen Sie mehr hierzu bei proplanta.de ...

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/
agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1265119547
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Rotwild als Leitart für den Naturschutz

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18.01.2010
2010: Das Jahr der Biodiversität

Vielleicht sind es erfolgreiche Projekte, die Deutschland den Mut verleihen, sich international als Vorreiter beim Erhalt der Artenvielfalt zu sehen. In dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen "Internationalen Jahr der Biodiversität" sitzt Deutschland bis zu dem im Oktober in Nagayo/Japan stattfindenden Gipfel den UN-Verhandlungen zur biologischen Vielfalt vor.

Doch wie ist es wirklich um den Erhalt von Natur und Artenvielfalt in Deutschland bestellt? Aus der Sicht großer Umweltverbände wie NABU und BUND nicht allzu positiv. In einer Pressemitteilung vom 07.01.10 weist die Deutsche Umwelthilfe e.V. darauf hin, dass z.B. durch die intensive Land- und Forstbewirtschaftung der Verlust von "Naturräumen und der dort lebenden Tiere und Pflanzen" weiterhin schnell voranschreite und so zwischen Anspruch und Wirklichkeit beim Biodiversitätsschutz in Deutschland eine Riesenlücke klaffe.

Als ein Beispiel für diese Diskrepanz führt Hanna Gersmann in ihrem Artikel in der TAZ das Rotwild an, das hierzulande nur in den 140 behördlich ausgewiesenen Rotwildgebieten leben dürfe (=15% des einstigen Verbreitungsgebietes), daher nicht wandern könne und somit mit Inzuchtproblemen zu kämpfen habe.

Andererseits geht es einigen Tierarten wie Kranich, Seeadler oder Biber deutlich besser. Handelt es sich dabei jedoch nur um einen Silberstreif am Horizont?

Lesen Sie hierzu mehr in der WELT ...

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article
5805620/Die-Landwirtschaft-ist-der-groesste-Artenkiller.html
Externer Link

und in der TAZ ...

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/
1/die-letzte-wildnis-wird-verdraengt/
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Foto: Rotwild als Leitart für den Naturschutz. Jäger und der NABU fordern seit Jahren für diese Wildart mehr und besser vernetzte Lebensräume.

18.01.10 "Ausreichend Platz für den Wolf"

Aufgrund von Modellrechnungen des Bundesamtes für Naturschutz könnten in Deutschland 440 Wolfrudel leben, was nicht als Zielgröße zu verstehen sei, sondern das mögliche Besiedlungspotential widerspiegele, erläuterte BfN-Präsidentin Beate Jessel bei einer Vorstellung im Rahmen eines Forschungsvorhabens der Universität Freiburg am 21.12.2009 in Bonn. Zur Zeit leben 7 Rudel in Ostdeutschland und auch in Westdeutschland häufen sich die Sichtungen von einzelnen Wölfen, die mitnichten reine Waldbewohner sind, sondern in vielen Landschaftstypen klarkommen können.

Als die Ausbreitung des Wolfes in Deutschland begrenzende Faktoren gelten u.a. die Siedlungsdichte, das Schalenwildvorkommen und die Akzeptanz in der Bevölkerung, besonders auch der Jägerschaft.

Mehr lesen ...

http://www.bfn.de/6.html?&cHash=f9b43bd94b&tx_ttnews[tt_news]=2582Externer Link

22.12.09 Weihnachtsgrüße

"Das Scheitern in Kopenhagen ist sicher nicht das Ende der Welt, aber wir kommen ihm, um in diesem Bild zu bleiben, ein kleines Stückchen näher," sagte der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom Forschungsbereich Ozeanforschung und Klimadynamik am Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel im Interview gegenüber tagesschau.de am 19.12.09.

Wenn kurz vor Weihnachten vom Ende der Welt die Rede ist, dann ist Weihnachten sicher die richtige Antwort. Warum? Weil zu dieser Zeit die Geburt und Menschwerdung von Jesus Christus gefeiert wird. Und der bestätigt in seinem Wort dieses Ende der Welt. Aber Christus wäre nicht Christus, wenn er nicht für jedes Problem eine Lösung parat hätte. So weiß jeder Mensch, dass er eines Tages sterben wird, doch in Johannes 3,16 verspricht der Schöpfer die über den Tod hinausgehende Perspektive für die Glaubenden: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat". Und für den Planeten heißt es z.B. in 2. Petrus 3, 13: "Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt." (Bibel-Textst. aus der Schlachter Version 2000).

Danke für Ihr Interesse an wietingsmoor.de, frohe Feiertage und alles Gute für das kommende Jahr 2010 mit spannenden Naturerlebnissen in der Diepholzer Moorniederung!

Moordamm Rehdener Geestmoor

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Parkplatz Geestmoor 01.12.09

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Turm Rehdener Geestmoor

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Kraniche auf Kulturflächen

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03.12.09
Freude über die vielen Kraniche

Legt man die Kranichzahlen als repräsentativ zugrunde, die die Kranichschutz Deutschland gGmbH auf ihrer Homepage als Übersicht "Kranichrastplätze in Europa" veröffentlicht, dann hielten sich von Mitte November bis Anfang Dezember 2009 nirgendwo in Europa mehr Kraniche auf als in der Diepholzer Moorniederung.

Immer mehr Besucher kamen auch aus Großbritannien, Holland, Belgien und dem Ruhrgebiet ins Rehdener Geestmoor und ins südliche Wietingsmoor, um dieses Naturschauspiel zu beobachten. Das Rehdener Geestmoor ist mit bis zu 19.000 Kranichen beim Abendeinflug, die bequem vom Moordamm aus erlebt werden können, ein einzigartiger Kranich-Hotspot in Deutschland.

Im Wietingsmoor verteilen sich die Vögel auf die Schlafplätze im nördlichen und mittleren Wietingsmoor sowie im Neustädter Moor. Vom Hochmoorweg aus können also nur die Vögel beobachtet werden, die ins Neustädter Moor fliegen.

Man kann bei den Kranich-Rastbestandszahlen, die für die Diepholzer Moorniederung veröffentlicht werden (Herbst 2009: bis zu 43.000), davon ausgehen, dass etwa die Hälfte im Wietingsmoor übernachtet.

Inzwischen ist durch den Weiterzug vieler Vögel der Gesamtzahl auf vermutlich weniger als 10.000 gesunken. Es gibt aber noch immer gute Beobachtungsmöglichkeiten an einzelnen Orten.

Foto I: "Moordamm Rehdener Geestmoor" - Der Moordamm durch das Geestmoor zwischen Düversbruch und Hemsloh östlich von Diepholz in der herbstlichen Abenddämmerung. Wer will, kann sein Auto beim Erleben der Kraniche und Gänse als "Loge" verwenden.

Foto II: "Parkplatz Rehdener Geestmoor" - Gedränge auf dem Parkplatz am Aussichtsturm im Rehdener Geestmoor.

Foto III: "Turm Rehdener Geestmoor" - Der Aussichtsturm in Rehdener Geestmoor bietet einen erstklassigen Rundumblick auf die von Süden aus dem Kulturland einfliegenden Kraniche und Gänse. Wem es hier zu turbulent zugeht, kann sich mit seinem Fahrzeug auf die Westseite des Moordamms stellen.

Foto IV: "Kraniche auf Kulturflächen" - Herbstrast 2009 - Auch auf Kulturflächen laden die Kraniche zur Beobachtung ein.

10.11.09 Fachvortrag: "Birkwild in der Diepholzer Moorniederung - gibt es ein Zurück?"

Dazu lädt der Förderverein der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz am 19.11.09 ab 19.30 Uhr in den Schusterkrug, Sulinger Straße 45, in 49453 Barver ein. Als Referenten hat der Förderverein Friedhelm Niemeyer (BUND) und Dr. Egbert Strauß (Institut für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover) gewinnen können. Details finden sie auf der Homepage der Stiftung Naturschutz.

http://www.stiftung-naturschutz-diepholz.de/sites/
meldungen/ver2009_birkwild.html
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"3500 Hektar eigene Naturschutzflächen"

U.a. Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, gratulierte zum 25jährigen Jubiläum der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz, die zur Feier ihres Geburtstages in den Festsaal der Kreissparkasse Syke eingeladen hatte. Lesen Sie dazu den heutigen Beitrag im Diepholzer Kreisblatt.

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/
landkreis-diepholz/eine-erfolgsgeschichte-523730.html
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"Sicherer Rastplatz"

Die Herbstrast der Kraniche in der Diepholzer Moorniederung, dem größten Kranichrastplatz in Westdeutschland, ist auch in diesem Jahr ein spannendes Erlebnis. Sehen Sie den Beitrag von Michael Blaschke und Ulrich Haufe vom 27.10.09 in der WDR-Mediathek.

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/
2009/10/27/lokalzeit-owl-aktuell-owl-natur.xml
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Rastende Saat- und Blessgänse im Oktober 2009

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28.10.09
Hohe Rastbestände bei Kranichen und Gänsen

25.000 Kraniche wurden am vergangenen Wochenende vom BUND in der Region zwischen Nienburg und Vechta gezählt, mittlerweile sind nach zwischenzeitlichem Zuzug auch schon wieder über 30.000 zu vermuten, die abends die Schlafplätze in den Mooren aufsuchen und tagsüber die Ackerflächen bevölkern. Permanent zuzunehmen scheint auch die Zahl der rastenden Gänse. Aufgrund der jetzigen Wetterprognose dürften dann am Freitag und Samstag, 30./31.10.09, sehr günstige Bedingungen für einen Besuch in der Diepholzer Moorniederung vorherrschen.

Foto: Rastende Saat- und Blessgänse im Oktober 2009. Ihre Zahl steigt zur Zeit (28.10.09) in der Moorniederung von Tag zu Tag.

29.09.09 Bevorstehende Kranichrast

Mehr als 60.000 Kraniche dürften es sein, die im Ostseeraum und nördlich von Berlin zur Zeit rasten. Mit dem Eintreffen großer Kranichmassen in der Diepholzer Moorniederung, wo die Maisernte bereits auf Hochtouren läuft, ist in etwa zwei Wochen zu rechnen. Je nach Wetterlage wird vielleicht schon das Wochenende 9. bis 11. Oktober günstig für einen Besuch an den bekannten Plätzen am südlichen Wietingsmoor (Hochmoorweg) oder im Rehdener Geestmoor sein, sicherer aber wohl das Wochenende 16. bis 18. Oktober. Hohe Kranich-Rastbestände sind in der Diepholzer Moorniederung im Herbst von Mitte Oktober bis zur 1. Dezemberwoche zu erwarten.

29.09.09 Brandenburg startet Projekt zum Schutz von Niedermooren

Im kommenden Jahr startet in Brandenburg ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt zur Sicherung und Wiederherstellung von basen- und kalkreichen Niedermooren in den Landkreisen Oberhavel, Uckermark, Märkisch-Oderland, Dahme-Spreewald und Oder-Spree. Das Gesamtvolumen beträgt 6,4 Millionen Euro. Lesen Sie mehr dazu bei Info-Potsdam.de:

http://www.info-potsdam.de/hoffnung-fuer-
brandenburgische-moore-5284n.html
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02.09.09 Allgäuer Moore sollen renaturiert werden

Um die Moore im bayerischen Allgäu in den Landkreisen Oberallgäu und Ostallgäu zu sichern und zu entwickeln, wurde eine "Moorallianz" gegründet. Zu dieser Partnerschaft gehören u.a. die Regierung von Schwaben, Landschaftspflegeverbände, Landkreise, ein Öko-Erzeugerring, die Bayerischen Staatsforsten und Naturschutzverbände. Durch den Sieg beim Bundeswettbewerb "idee.natur - Zukunftspreis Naturschutz" darf sich die Allgäuer Moorallianz jetzt über finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe freuen. Lesen Sie mehr dazu beim Bundesamt für Naturschutz.

Weitere Informationen:

http://www.bfn.de/allgaeu12.htmlExterner Link

und in der Augsburger Allgemeinen ...

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/
Nachrichten/Bayern/Artikel,-Sanierungsfall-
Allgaeuer-Moore-_arid,1810860_regid,2_puid,
2_pageid,4289.html
Externer Link

02.09.09 "Moorpadd" fertiggestellt

Moorerlebniswege gibt es inzwischen viele, aber was am südlichen Wietingsmoor (Neustädter Moor) durch ein Team aus Ingenieuren, Biologen, Pädagogen und Handwerkern geschaffen wurde, dürfte weithin einmalig sein. Ein "Moorpadd", der sich wirklich lohnt. Mehr lesen ...

http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/
landkreis-diepholz/lemfoerde/
filmte-holzarbeiten-moorpadd-449949.html
Externer Link

Sie kommt am Dümmer See immer besser klar und hat hier wieder Bruterfolg: die Uferschnepfe

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02.09.09
Uferschnepfenbestand am Dümmer verdoppelt

Auf etwa 100 Brutpaare hat sich der Uferschnepfenbestand am Dümmer (Diepholzer Moorniederung) in den letzten zehn Jahren verdoppelt, berichten Heinrich Belting, Jürgen Ludwig und Dr. Johannes Melter in ihrem Artikel "Niedersachsen - das deutsche Wiesenvogelland" in der Ausgabe 8/2009 der Zeitschrift "Der Falke". Eine Bestandserholung zeigte hier auch der Bestand des Großen Brachvogels, wie auch in weiten Teilen des Wietingsmoores. Mehr lesen Sie in der Bildzeitung ...

http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/dpa/
2009/08/19/eupreis-fuer-naturschutzprojekt-
am-duemmer.html
Externer Link

Foto: Sie kommt am Dümmer See immer besser klar und hat hier wieder Bruterfolg: die Uferschnepfe.

08.08.09 Mecklenburg-Vorpommern mit neuem Moorschutzkonzept

Mit jährlich bereitgestellten 12 Millionen Euro will die Schweriner Landesregierung den Moorschutz weiter vorantreiben und hat hierzu ein neues Konzept vorgestellt. U.a. sollen großflächig weitere Moorflächen wiederhergestellt, Wasserstände angehoben und Umstellungshilfen für Landwirte angeboten werden. Mehr dazu in der Schweriner Volkszeitung ...

http://www.svz.de/mecklenburg-vorpommern/
artikeldetail/article/529/
land-setzt-moorgebiete-unter-wasser.html
Externer Link

07.08.09 Veranstaltungen

"Sölle, Schlatts und Blänken - Kleinode der Landschaft"

Veranstaltung der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz in der Alten Bürgermeisterei, Lange Str. 65, 27232 Sulingen, 20.08. - 21.08.2009

http://www.nna.niedersachsen.de/master/
C49596863_N5917408_L20_D0_I5661252
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Vogelfestival am Steinhuder Meer

Seepromenade Steinhude, 18. - 20.09.2009

http://www.vogelfestival.de/vogelfestival/
steinhude/steinhude.htm
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"Kranichrastplätze in Niedersachsen - Entwicklungen, Potenziale und regionale Problemlösungen"

Veranstaltung der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz im Hotel/Restaurant "Ratsstuben", Düversbrucher Str. 16, 49453 Rehden, 30. - 31.10.2009

http://www.nna.niedersachsen.de/master/
C49606176_N5917408_L20_D0_I5661252
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Fütterndes Wiesenweihen-Weibchen über einer umzäunten 10x10m-Nestschutzzone

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Brutkranich Anfang Mai 2009 am nördlichen Wietingsmoor

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27.07.09
Zur Not reicht auch ein Kunstnest

Was tun wenn ein Wiesenweihennest ausgemäht wird und zumindest ein Teil der Jungvögel am Leben bleibt? Vor dieser Frage stand Friedhelm Niemeyer vom BUND, der am 16.07.09 von Landwirten und einem Jäger zu einem Gerstenfeld in der Nähe von Mellinghausen bei Sulingen gerufen wurde. Zwei der etwa drei Wochen alten Jungen waren in einem Karton gesichert worden. Der gesamte Nestbereich war ausgemäht!

Vor Ort wurde man sich schnell einig, in unmittelbarer Nachbarschaft des alten Neststandortes einen neuen festzulegen und hier eine 10x10-Meter-Fläche freizumähen, die dann mit einem Elektro-Schutzzaun gegen Fressfeinde gesichert wurde. Dass noch nicht das ganze Feld abgeerntet war, begünstigte die Aktion.

Nach Herrichten des neuen "Nistplatzes" und Hineinsetzen der Nestlinge hatten die Altvögel keine Mühe, sie anzunehmen und weiterzufüttern. Inzwischen sind sie flügge!

Zur Brutsaison 2009 der Wiesenweihen in der Diepholzer Moorniederung:

Manche Jungvögel sind z.Zt. bereits ausgeflogen, andere werden noch im Nest gefüttert. Insgesamt lag die Anzahl der Brutpaare lt. BUND etwas über dem Vorjahr (2008: 27 Revierpaare). Erneuter Nahrungsmangel (wenig Mäuse) machte den Vögeln aber wieder das Leben schwer. Die Anzahl der flüggen Wiesenweihen wird erst in 3 Wochen bekannt sein.

Bemerkenswert sind wieder eine ganze Reihe von Identifikationen einzelner Wiesenweihen aufgrund von Ringablesungen durch V. Moritz, Oldenburg, und Helfern. Lesen Sie hierzu mehr auf der Seite

www.wiesenweihen.info Externer Link.

Auffallend war auch, dass zwei Bruten ohne Not in Brachen angelegt wurden, die in ihrer Struktur in etwa dem natürlichen, ursprünglichen Bruthabiat entsprechen.

Foto I: Fütterndes Wiesenweihen-Weibchen über einer umzäunten 10x10m-Nestschutzzone.

Foto II: 3 junge Wiesenweihen-Nestlinge in einer Brache auf der Westseite des Wietingsmoores (Foto: Volker Moritz).

01.07.09 Auch Steinadler von Bleivergiftungen betroffen

Nicht nur Seeadler, sondern auch Steinadler sowie Bartgeier können von Bleivergiftungen betroffen sein. Darüber informiert u.a. das Bayerische Landesamt für Umwelt auf seiner Homepage.

Unterdessen forderten die Teilnehmer eines Fachgespräches im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin, in einer gemeinsamen Erklärung vom 17.04.2009 die zuständigen Ministerien nunmehr auf, die "notwendigen Untersuchungen mit aller Kraft zu unterstützen und zu forcieren", um einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition zu erreichen.

Zur Homepage des Landesamtes für Umwelt, Bayern, ...

http://www.lfu.bayern.de/natur/fachinformationen/
artenhilfsprogramm_steinadler/ergebnisse/
index.htm
Externer Link

Gemeinsame Erklärung der Teilnehmer des Fachgespräches ...

http://www.seeadlerforschung.de/downloads/
Gemeinsame_Erklaerung.pdf
Externer Link

Mehr Infos zur Problematik bleihaltiger Jagdmunition finden Sie auch in unserem Thema des Monats "Bleifreie Munition - Stein des Weisen beim Greifvogelschutz" vom Januar 2009 im Archiv.




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Feldgrille

Feldgrille (Gryllus campestris). Rund um den Langen Berg in Ströhen breitet sie sich immer mehr aus und hat es bei ihrem "Eroberungsfeldzug" inzwischen bis zur Westseite des Neustädter Moores geschafft.

Weitere Infos:

Bedrohter Krachmacher - die FeldgrilleExterner Link

PDF-Dokument, Externer Link10 Jahre Schutz der FeldgrilleExterner Link

Urwüchsiges Landschaftsbild

Blick in die Weite des Nördlichen Wietingsmoores.

Junge Wiesenweihe

11 Wiesenweihenpaare brüteten 2009 am Wietingsmoor. Foto: Junge Wiesenweihe, Fr. Niemeyer.

Kraniche im Anflug auf das Wietingsmoor

Kraniche im Anflug auf das Wietingsmoor.

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Gefahr im AnflugExterner Link

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Bewohner mäßig gedüngter Moorwiesen und leicht verbuschter Wegseitenränder: Das Landkärtchen (Araschnia levana).


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