Dreißig Zentimeter Pulverschnee für Rehwild noch nicht problematisch

Foto: Rehwild ist winterhart und sucht auch unter einer Schneedecke nach Nahrung, wenn diese nicht vereist ist.
Anders als in einigen Hochlagen der Mittelgebirgen gilt die derzeitige Wetterlage im Dezember 2010 in der norddeutschen Tiefebene (Dauerfrost und 20 Zentimeter Pulverschnee) noch nicht als echte Notzeit für Wildtiere. Bei den derzeitigen Witterungsbedingungen wird noch davon ausgegangen, dass sich das Wild ausreichend selbst versorgen kann.
Eine offizielle Notzeit wird von den Kreisjägermeistern der Landkreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit den Jagdbehörden ausgerufen, sie ist mit einer befristeten Fütterungsverpflichtung für die Jäger und einem Jagdverbot verbunden.
(Archiv 19.12.10)
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